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"Keine Gefahrenlage": Polizeigroßeinsatz an der Grundschule Buxtehude Altkloster sorgt für Verunsicherung

+++ UPDATE +++ Der Polizeieinsatz an der Grundschule in Altkloster ist nach Angaben der Polizei durch ein Gespräch zwischen einer Mutter (42) und einem Mitarbeiter der Grundschule entstanden. Die Frau habe sich über Streitereien zwischen ihrem Sohn und anderen Schülern beschwert. In diesem Zusammenhang soll sie gesagt haben, dass sie sich über den "Umgang mit Waffen", so Polizeisprecher Rainer Bohmbach, informiert habe. Daraus ist offenbar ein Missverständnis entstanden. Es gab die Befürchtung, dass diese Mutter mit Gewalt gegen Lehrer oder Schüler vorgehen könnte. 
Daher hatte die Schule die Polizei alarmiert, die mit allen schnell verfügbaren Kräften ausrückte. Darunter auch Beamte mit Maschinenpistolen und Polizeihunde. Laut Polizeisprecher Bohmbach wurde schnell Entwarnung gegeben. Die Beamten hätten mit allen Beteiligten, auch der Mutter geredet, so dass dieses folgenschwere Missverständnis aufgeklärt wurde.
"Die Schulleitung hat vorbildlich gehandelt", sagt Rainer Bohmbach. "In solchen Fällen wird nicht zuerst alles hinterfragt, sondern gehandelt." Hintergründe würden sich erst später durch die Ermittlungen ergeben, so der Polizeisprecher.
Warum es hinterher keine Information durch die Polizei  - und damit auch Beruhigung besorgter Eltern - gab, ist bislang unklar. 


tk. Buxtehude. Große Verunsicherung bei Eltern, die ihr Kind an der Grundschule in Altkloster haben: Schwer bewaffnete Polizisten und Beamte mit Polizeihunden haben am Dienstagmittag das Schulgelände abgesperrt. Laut ersten Informationen der Polizei habe "ein Missverständnis" zu diesen Großeinsatz geführt. Offenbar sei von einer Bedrohungslage ausgegangen worden, die es faktisch nicht gegeben habe.
Eine "Fehlinterpretation" eines Gesprächs zwischen einer Mutter und einem Mitarbeiter der Schule auf dem Schulhof habe dazu geführt, das dieser Großeinsatz ausgelöst worden sei.
Dass es bis in die späten Abendstunden keine konkreten Informationen gegeben habe, wurde von vielen Eltern in Buxtehuder Facebook-Gruppen kritisiert. Sie kündigten an, ihr Kind am Mittwoch nicht zur Schule zu schicken.
Laut Polizeisprecher Rainer Bohmbach "bestand und besteht" keine Gefahr.
Das WOCHENBLATT berichtet weiter. Im Laufe des heutigen Mittwochs will die Polizei den Großeinsatz detaillierter erklären.