Einbrüche in der dunklen Jahreszeit: Schnell rein und wieder weg

Wer etwas Verdächtiges sieht, soll sofort die Polizei alarmieren. So können Einbrecher vuelleicht auf frsicher Tat ertappt werden
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Zwölf Einbrüche an einem Wochenende / Das weiß die Polizei über Täter und Beute

tk. Landkreis. Die dunkle Jahreszeit hat mit dem kürzesten Tag zur Wintersonnenwende am 21. Dezember noch nicht einmal ihren Höhepunkt erreicht. Die Zahl der Einbrüche ist dennoch schon spürbar angestiegen. Allein am vergangenen Wochenende drangen Einbrecher in zwölf Häuser, Wohnungen, Firmengebäude, Kitas und Vereinsheime ein. Für Stades Polizeisprecher Rainer Bohmbach eine ärgerliche Entwicklung, die die Ermittler jedoch nicht überrascht. "Gerade die Tageswohnungseinbrüche nehmen leider spürbar zu."

Was tut die Polizei und mit welchen Tätern haben es die Ermittler zu tun?, wollte das WOCHENBLATT wissen. "Alle Informationen über Einbrüche laufen zentral in einer Ermittlungsgruppe in Stade zusammen", sagt Rainer Bohmbach. Er verweist darauf, dass es in den vergangenen Monaten mehrfach gelungen sei, Einbrecherbanden, vor allem im Großraum Buxtehude, dingfest zu machen.

Die Polizei unterscheide im wesentlichen zwei Tätergruppen: Regionale Täter, die mit der Beute häufig ihre Drogensucht finanzierten, und überörtliche Täter bzw. Banden, die anreisen und schnell wieder verschwinden. Je besser der Tatort über Autobahn, Bundesstraße oder auch S-Bahn zu erreichen sei, desto häufiger würde letztere Gruppe dort zuschlagen.  Im Land Kehdingen, im idyllischen Nirgendwo, gebe es daher deutlich weniger Einbrüche.

Gestohlen werde das, was in einen Rucksack oder eine kleine Tasche passe, so der Polizeisprecher. "Das Sparschwein der Kinder wird eingesteckt, der große, teure Fernseher bleibt stehen", so Bohmbach. Geld, Uhren, Schmuck und kleinere Geräte wie Smartphone, Kamera oder Laptop seien die bevorzugte Beute. "Einfach zu transportieren und leicht zu Geld zu machen", erklärt der Sprecher. Der einzelne Einbruch sei für die überörtlich agierenden Täter letztendlich nicht lohnenswert. "Bei den Banden macht es unterm Strich die Vielzahl der Taten", sagt der Polizeibeamte.
Dass es zu Gewalttaten bei den Einbrüchen komme, müsse in der Regel nicht befürchtet werden, so Bohmbach. Wenn die Täter auf einen Hausbewohner treffen, würden sie meist sofort verschwinden.

Appell von Rainer Bohmbach: "Nutzen Sie die kostenlose Beratung der Polizei, wie ein Haus einbruchsicher gemacht werden kann." Und: Aufmerksame Zeugen helfen der Polizei, Verdächtige zu schnappen. "Wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig anrufen", rät er.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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