bc. Freiburg.Der mutmaßliche Einbrecher, der am 23. März in ein Haus in Freiburg eingedrungen war und die Bewohnerin (43) und ihre Tochter (13) brutal mit einem Hammer attackierte, hat die Tat in einer erneuten Vernehmung am Donnerstag jetzt doch eingeräumt. Ein Motiv hat der 29-jährige Mann aus Elmshorn bisher nicht angegeben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Der Tatverdächtige kam anschließend in ein niedersächsisches Gefängnis. "Die Ermittlungen in der Sache dauern weiter an", sagt Polizeisprecher Rainer Bohmbach.

Wie berichtet, waren 50 Einsatzkräfte, ein Polizeihubschrauber und ein Suchhund am 23. März im Einsatz, um nach dem Einbrecher zu fahnden. Der war zwar zuvor von einem couragierten Zeugen zu Boden gebracht worden, konnte dann aber doch zu Fuß flüchten. Am Nachmittag nahm die Polizei den Mann schließlich in Großenwöhrden fest, musste ihn nach einer ersten Vernehmung, bei der er sich nicht zu der Tat einließ, aber wieder auf freien Fuß setzen.

Mutter und Tochter kamen mit schweren Verletzungen ins Stader Elbeklinikum.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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