nw/tk. Sauensiek. Ein Wohnhaus ist in der Nacht zu Dienstag in Sauensiek in Flammen aufgegangen. Alle sieben Bewohner im Alter von 24 bis 88 Jahren konnten sich rechtzeitig ins Freie retten.

Ein 33-jähriger Hausbewohner war durch lautes Knistern wach geworden und hatte den Brand entdeckt. Er hatte dann sofort den Notruf gewählt und alle anderen Bewohner des Hauses geweckt. 

Nach der Sichtung und Betreuung durch den Buxtehuder Notarzt und die Besatzung von fünf Rettungswagen musste schließlich eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Elbeklinikum eingeliefert werden. Zur Unterstützung waren der leitenden Notarzt und die Gruppe der Organisatorischen Leiter Rettungsdienst ebenfalls mit im Einsatz.

Als die ersten Einsatzkräfte der alarmierten Ortswehren aus Sauensiek, Apensen, Wiegersen, Beckdorf, Goldbeck, Nindorf, Revenahe und aus Wohnste am Brandort eintrafen, schlugen bereits die Flammen aus dem hinteren Gebäudeteil.

Trotz des schnellen Einsatzes der ca. 100 Feuerwehrleute, die teilweise unter schwerem Atemschutz zunächst in das Gebäude vordringen konnten, konnte nicht verhindert werden, dass sich das Feuer durch das Dach bis ins Hauptgebäude durchbrannte.

Aufgrund der enormen Hitze musste sich die Feuerwehr dann auf die Löscharbeiten von außen konzentrieren. Zusätzlich unterstützt wurden diese durch die beiden Drehleitern aus Harsefeld und Buxtehude. Durch das Feuer wurde das Gebäude fast vollständig zerstört, der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Feuerwehr und Polizei auf bis zu 400.000 Euro belaufen.

Polizeibeamte aus Stade und Tatortermittler aus Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf. Genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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