24 Stunden walken für einen guten Zweck

Der "Hamburger Gabenzaun" am Hauptbahnhof in Hamburg
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  • Der "Hamburger Gabenzaun" am Hauptbahnhof in Hamburg
  • Foto: Hamburger Gabenzaun e. V.
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Inka Barz aus Neu Wulmstorf will mit Spendenlauf in Hamburg Obdachlosen helfen / "Dort helfen, wo es direkt ankommt"

ab. Neu Wulmstorf. Wer legt freiwillig 100 Kilometer in 24 Stunden am Stück zurück, ohne Pause und ohne zu schlafen? Für die meisten Menschen ist das kaum vorstellbar - Inka Barz aus Neu Wulmstorf nimmt die Herausforderung an. Die Hausärztin will im April am Megamarsch in Hamburg teilnehmen, und das für einen guten Zweck: Für das Hilfsprojekt "Hamburger Gabenzaun" möchte sie Spenden sammeln. Der Megamarsch ist eine Sportveranstaltung, an der jeder teilnehmen und seine persönlichen Grenzen teste kann. Ziel ist dabei, 100 Kilometer in 24 Stunden zu laufen.

"Im vergangenen Jahr habe ich den Megamarsch zum ersten Mal mitgemacht und bin 100 Kilometer gewalkt. Damals allerdings ohne damit Spenden zu generieren", erklärt die gebürtige Braunschweigerin, die für ihr Medizinstudium nach Hamburg zog und seit 1999 in Neu Wulmstorf lebt. "Diesmal dachte ich, dass ich damit den ,Hamburger Gabenzaun' unterstützen kann." Von dem Gabenzaun am Hauptbahnhof in Hamburg können sich Obdachlose Kleidung und Lebensmittel abnehmen. Seit im Jahr 2017 der Verein "Hamburger Gabenzaun" gegründet wurde, befestigen dort regelmäßig Bürger ihre Sachspenden in Plastiktüten.

"Das Projekt finde ich faszinierend", sagt die Medizinerin. Obdachlose hätten generell eine kleine Lobby, jedermann könne durch eine Sachspende weiterhelfen. "Seit ich den Zaun entdeckt habe, hänge ich auch immer wieder etwas dran. Es ist schön zu helfen und zu sehen, wie die Obdachlosen sich schon über kleine Spenden wie Taschentücher freuen."
Außerdem handele es sich bei dem Verein nicht um eine große Organisation, wo allein schon "viel Geld bei der Verwaltung draufgeht", so Barz. Dort zu helfen, wo die Hilfe direkt ankommt, findet sie wichtig.

Doch zurück zu Inka Barz' eigenen Spendenlauf. Am 7. April um 16 Uhr wird sie sich in Hamburg Finkenwerder auf die Strecke begeben. Zielort ist in Hamburg Teufelsbrück, Ankunftstag der 8. April. Im vergangenen Jahr habe sie 22,5 Stunden gebraucht, sagt Barz. "Aber die Zeit ist mir egal", meint sie. "Hauptsache, ich komme an." Zur Unterstützung nehme sie zwei Freunde mit. Denn, so sagt die Ärztin, "gute Gespräche helfen, um wach zu bleiben."
Zwei Sponsoren konnte Inka Barz bereits gewinnen: Die Hamburger Labore Lademannbogen und Froreich spenden gemeinsam 20 Euro pro gelaufenem Kilometer.
"Das ist eine tolle Sache, die Inka Barz da aufzieht", sagt Verena Möckel, Gründerin des Vereins "Hamburger Gabenzauns". Viele Menschen versuchten auf ihre Art, das Projekt zu unterstützen. "Darüber freuen wir uns sehr", sagt Möckel.

• Mehr zur Strecke und der Veranstaltung unter www.megamarsch.de/hamburg.

Das Projekt unterstützen
Wer Inka Barz und das Projekt "Hamburg Gabenzaun" unterstützen möchte, kann dies tun unter Spendenkonto:
Verena Möckel, IBAN DE84 1001 1001 2626 8535 56

Der "Hamburger Gabenzaun" am Hauptbahnhof in Hamburg
Inka Barz walkt 100 Kilometer in 24 Stunden für einen 
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