"Altona, wir kommen!"

Keine Zeit für einen Cafe-Besuch: Um nichts zu verpassen, nehmen Lena (li.) und Malin einen Kakao-to-go am Altonaer Anleger ein
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  • Keine Zeit für einen Cafe-Besuch: Um nichts zu verpassen, nehmen Lena (li.) und Malin einen Kakao-to-go am Altonaer Anleger ein
  • hochgeladen von Alexandra Bisping

Auch im Winter schön: Zwei Freundinnen machen einen Ausflug nach Altona

(ab). Zwei unternehmungslustige Buxtehuder Deerns freuen sich am Samstag auf einen Ausflug: Lena (8) und Malin (7) wollen mit der Fähre von Cranz nach Blankenese fahren, dort auf den Süllberg kraxeln, bummeln gehen und am Strand mit Hund Lilli toben. Doch dann die Nachricht vom Hamburger Fährbetrieb Hadag: Planmäßig würde die Fähre zwar fahren, witterungsbedingt fällt sie jedoch aus. Aber die Fähre von Finkenwerder nach Altona sei unterwegs, lautet die Auskunft.

"Wir möchten unbedingt auf die andere Seite, was wollen wir tun?", fragt Malin ihre Freundin. "Dann fahren wir eben nach Altona", beschließt Lena.
Der Plan steht. Fröhlich lassen sich die beiden Kinder vom Mütter-Bring-und-Begleitdienst zum Anleger nach Finkenwerder fahren. Dort besteigen Lena und Malin die Fähre "Harmonie". Es beginnt zu schneien. "Hier fahren aber viele Leute mit", "Guck mal, die Kräne im Hafen" und "Wo kommen die ganzen Möwen her?", rufen die Mädels aufgeregt und bestaunen ihre Umwelt während der Überfahrt.

Nach 25 Minuten erreichen sie ihr Ziel, den Fischmarkt in Altona. Einen warmen Kakao und eine Runde um das Fischauktionshaus später beschließen Lena und Malin, dass der "kleine Hunger" kommt. "Wir möchten bummeln und essen", sind sie sich einig. Nette Anwohner erklären den Kindern, wie sie am schnellsten nach "Altona-City" gelangen: zu Fuß ca. sieben Minuten zur S-Bahnstation und zwei Stationen Richtung Wedel (S1) oder Pinneberg (S3) zum Altonaer Bahnhof. Doch die Mädels beschließen, dass es zu Fuß mehr zu entdecken gibt, und steigen schon eine Station später an der Königstraße aus. Sie schlendern die Behnstraße hinunter Richtung Altona. Dabei stoßen sie auf einen großen Spielplatz, der ausgiebig bespielt werden muss.

Und weiter geht's. Je näher Lena und Malin dem Bahnhof kommen, desto spannender wird es: Viele laute Menschen, noch lautere Autos und haufenweise Geschäfte können bestaunt werden. Der kleine Hunger meldet sich wieder. Trotz kulinarischer Vielfalt fällt die Wahl auf italienisches Eis - das schmeckt großartig, auch im Winter. Nach kleinen Abstechern in unterschiedliche Läden werden erste Ermüdungserscheinungen spürbar.

Was nun - ein weiteres Stück per S-Bahn zu den Landungsbrücken? Oder gar zum Jungfernstieg? Nein, heute war es spannend genug. Zufrieden und voller neuer Eindrücke treten Lena und Malin den Rückweg mit der S-Bahn zurück zum Fischmarkt an. Schon nach kurzer Wartezeit kommt die Fähre, die die kleinen Ausflüglerinnen wieder sicher auf die Südseite der Elbe zurückbringt. Die Mädels und ihre Mütter sind sich einig: "Das war ein toller Samstag, das machen wir wieder!"

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