Buxtehude: Das Fach Chemie im Blut

Ein großer Fan des Fachs Chemie: die 18-jährige Schülerin Susanne Gehres
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping


Schülerin Susanne Gehres (18) qualifiziert sich für Chemie-Olympiade

ab. Buxtehude. Chemie ist hauptsächlich was für Jungs? Weit gefehlt! Mit vielen Projekten wurden Mädchen für Fächer wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MiNT) begeistert. Susanne Gehres (18) ist schon seit der siebten Klasse erklärter Fan des Fachs Chemie. Jetzt der große Erfolg: Susanne Gehres nimmt an der Chemie-Olympiade teil.
„Als ich mit 13 Jahren das erste Mal beim Schülerwettbewerb 'Jugend forscht' teilmitgemacht habe, wurde mir klar, wie gerne ich das Fach mag“, erinnert sich die Schülerin der Buxtehuder Halepaghen-Schule. Seitdem hat sie dort in jedem Schuljahr ein Projekt eingereicht, im vergangenen Jahr ein Experiment im Fach Biologie. „Das Fach mag ich auch, aber Chemie liegt mir am meisten.“ Möglicherweise eine Neigung, die sie geerbt hat: Susannes Mutter ist Diplom-Chemikerin.

Um sich für die Teilnahme an der diesjährige Chemie-Olympiade zu qualifizieren, musste die Zwölftklässlerin zu Hause Aufgaben bearbeiten, die ihr vom Verband der Chemischen Industrie „VCI Nord“ zugeschickt worden waren. Es folgte eine dreistündige Klausur - Susanne schrieb sie als einzige der Schule mit. Die Einstiegsschwellen lägen, laut ihrem betreuenden Lehrer Dirk Schulze, weit über dem gängigen Schulniveau. Sogar mit Unibüchern habe sie sich auf die Klausur vorbereitet.

Und Susanne Gehres hat es geschafft: Durch ihre Leistung gehört die Halepaghen-Schule nun bei der Chemie-Olympiade zu den drei erfolgreichsten Schulen Niedersachsens. Sie selbst hat sich für die norddeutsche Auswahlrunde qualifiziert, wird demnächst mit den erfolgreichsten Schülern aus Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern eine Woche in Hannover intensiv für die kommenden Runden der Chemie-Olympiade gecoacht. „Ich bin gespannt auf die Woche und freue mich schon“, sagt die Jung-Forscherin.

Außer Chemie und Biologie mag die Buxtehuderin, die sich gerade auf das Abitur vorbereitet, auch Mathematik und Sprachen. „Was ich gar nicht kann, ist Kunst“, gesteht sie. Da freue sie sich über jeden gelungenen Pinselstrich.

In ihrer Freizeit betreibt die Schülerin die Kampfsportart „Gung Fang Do“, den Ausdauerfitnesssport „Tempodrom“ und bereitet sich neben der Chemie-Olympiade auf den kommenden „Jugend forscht“-Wettbewerb vor.

Was sie nach dem Abi machen möchte, weiß Susanne Gehres schon genau: Bio-Chemie studieren, wahrscheinlich in Süddeutschland.

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