Buxtehude: Weniger Plastik in den Müll

Marlene Koasin vom UNESCO-Kursus in einem "Plastikkleid" aus Verpackungen und Tüten
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UNESCO-Kursus der Halepaghen-Schule organisiert Plastikmüll-Projekt

ab. Buxtehude. Sie haben selbst das Thema gewählt und einen Projekttag in Eigenregie auf die Beine gestellt: Die Schülerinnen und Schüler des UNESCO-Kursus der Halepaghen-Schule in Buxtehude haben sich intensiv mit der Problematik Plastikmüll auseinandergesetzt. Jüngst zeigten sie am "Tag des Plastikmülls" einige Ergebnisse ihrer Arbeit.
Ideen und Themen in diesem Kursus kämen von den Schülern selbst, erläutert die verantwortliche Lehrerin Dagmar Wiegand. "Ich bin nur Koordinatorin." Nachdem der Kursus sich den Film "Plastic Ocean" gesehen hätte, fiel die Entscheidung, sich nicht nur zu eingehend über die Problematik zu informieren, sondern das neu erworbene Wissen auch nach außen zu tragen.

"Wir wollen unsere Mitschüler dazu anregen, über die Vermeidung von Plastikmüll nachzudenken. Eine Idee war, eine Plastikverkleidung zu basteln, damit deutlich wird, wie viel Plastik ganz selbstverständlich zu unserem täglichen Leben gehört", sagt Svewa Rehder. Und Mitschülerin Anna Wischnewski ergänzt: "Wir möchten natürlich auch unseren Beitrag dazu leisten. Und damit nicht täglich so viele Schüler ihr Trinkwasser in einer Plastikflasche mitbringen, sammeln wir jetzt Geld für einen Trinkbrunnen in der Schule." 400 der dafür erforderlichen 1.600 Euro seien bereits zusammengekommen.

Doch nicht nur im Schulleben, auch zu Hause setzen die Schüler ihr neu erworbenes Wissen ein. Sie wollten bei sich selbst anfangen, sagen sie, und achteten besonders beim Einkaufen darauf, Produkte zu wählen, die nicht in Plastik verpackt sind. Denn wer sich damit auseinandersetze, handle auch anders, sind die Schüler überzeugt.
Und Lennart Klein fügt hinzu: "Leider lässt sich nur der Kauf eines Produkts umgehen, wenn bekannt ist, dass es Plastik enthält. Und das ist häufig nicht der Fall - da wäre eine strengere Kennzeichnungspflicht besser."

• Wer mehr über das Projekt der UNESCO-Gruppe erfahren oder die Schüler bei der Anschaffung ihres Trinkwasserbrunnes unterstützen möchte, wendet sich per E-Mail an Dagmar Wiegand: wiegand@halepaghen.de.

Marlene Koasin vom UNESCO-Kursus in einem "Plastikkleid" aus Verpackungen und Tüten
Sie haben Plastikprodukten den Kampf angesagt: Sofie Glauß (v. li.), Paula Maaß, Pia Fichtner, Anna Wischnewski, Svewa Rehder, Lennart Klein und Elias Jenicke

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