Fünf Schüler bauen schallgedämpftes Lernsofa
Das Voting für den bundesweiten Wettbewerb hat begonnen

Ein Ort der Ruhe im schallgedämpften Sofa (v.li.): 
Tom Lepkojus, Lasse Weseloh, Iven Sentker, Niklas Thomas, 
Kilian Ziemann und Lehrer Dirk Schulze hoffen auf möglichst viele Klicks für ihr Projekt
  • Ein Ort der Ruhe im schallgedämpften Sofa (v.li.):
    Tom Lepkojus, Lasse Weseloh, Iven Sentker, Niklas Thomas,
    Kilian Ziemann und Lehrer Dirk Schulze hoffen auf möglichst viele Klicks für ihr Projekt
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Wie bereits im WOCHENBLATT berichtet, haben die 15- und 16-jährigen Schüler der 10c bereits seit Beginn im Februar die erste Hürde genommen: Unter bundesweit 550 Bewerbern zählen sie zu den 250, die eine Finanzierung zur Realisierung ihres Projektes in Höhe von 1.000 Euro erhielten. Ziel ist es grundsätzlich, mit einem handwerklichen Beitrag das Schulgelände attraktiver zu gestalten - und dadurch andere für das Handwerk zu begeistern.
Da der Lärmpegel in Schulen meistens sehr hoch ist und die Konzentrationsfähigkeit darunter leidet, kamen die fünf Schüler mit Lehrer Dirk Schulze auf die Idee, sich mit dem Bau eines schallgedämpften Lernsofas zu beteiligen.
In ihrer Freizeit arbeiteten die Gymnasiasten etliche Stunden an dem Bau. Dabei wurden sie von zwei Handwerksbetrieben, der Tischlerei Schütt und der Polsterei Rinck aus Grünendeich, unterstützt. In einem Video unter www.youtube.com/watch?v=kaThSuLCEvs zur Dokumentation kann jeder den Bau des Sofas verfolgen.
Ihr schallgedämpftes Lernsofa, das immerhin 400 Kilo wiegt, soll im Anschluss an den Wettbewerb in der Pausenhalle als Ort der Ruhe genutzt werden - bei den künftigen Umbauarbeiten an der HPS bestimmt ein begehrter Platz.
• Die Halepaghenschule (HPS) ist eine von insgesamt 250 Schulen deutschlandweit, die an dem Wettbewerb „Mach was! Der Handwerkswettbewerb für Schulteams“ teilnimmt - eine Initiative der Firma Würth in Partnerschaft mit Das Handwerk unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk. Das Fördergeld in Höhe von 250.000 Euro und die Sachpreise stiftet die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Die Projektbetreuung übernimmt die Akademie Würth. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, spielerisch Berufspotenziale aufzuzeigen und junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Der nächste Wettbewerb soll mit Beginn des Schuljahres 2021/22 starten. Aufgrund der großen Resonanz soll der Wettbewerb künftig fest an Schulen etabliert werden.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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