Eine starke, stolze Mutter: Jackeline Velasco de Kemp ist glücklich mit Drillingen

Jackeline Velasco de Kemp mit ihren Töchtern Frida (v.li.), Elisa und Anna
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Am Muttertag werden Mütter für ihren Einsatz geehrt. Eine, die das besonders verdient hat, ist Jackeline Velasco de Kemp (32) aus Buxtehude. Die gebürtige Peruanerin ist - nach einer einzigen Hormonspritze - glückliche Mutter von drei fröhlichen und sehr temperamentvollen, vierjährigen Mädchen: Frida, Elisa und Anna. "Mutter von Drillingen zu sein, ist etwas ganz Besonderes, aber es macht auch Arbeit und ich brauche sehr viel Geduld", erzählt die selbstständige Geschäftsfrau. So besteht eine der Kleinen zurzeit darauf, dass ihr die Mama in die Augen schaut, während sie miteinander reden. "Ich höre dann, wie die anderen beiden in der Zwischenzeit den Kühlschrank ausräumen", sagt Jackeline. "Aber wenn ich zur Lärmquelle schaue, ist meine kleine Gesprächspartnerin schwer enttäuscht."
Schlimm war für sie eigentlich nur - neben der Angst in der Schwangerschaft, die Babys nicht lange genug austragen zu können -, wenn sie von wildfremden Menschen bedauert wurde. "Ich bin keine arme, sondern eine stolze und starke Mutter", sagt die zierliche Frau. "Es bringt so viel Freude, sich mit Kindern zu beschäftigen. Und meine Mädchen sind so süß." Eine große Erleichterung war es dennoch, als die Kleinen einen Platz im Kindergarten bekamen. So hat Jackeline Velasco de Kemp sogar noch Zeit, für ihren Inline-Shop Kinderbekleidung zu schneidern, ihre deutsche Grammatik zu perfektionieren, Sport zu treiben und den Haushalt in Ordnung zu halten.
Ihr Erfolgsgeheimnis, um ein relativ entspannte Familienleben zu führen, ist Bewegung. "Das macht die Kinder ausgeglichen", weiß die Mutter. "Schon als Babys habe ich sie im Kinderwagen täglich fünf bis acht Kilometer spazieren geschoben. Seitdem sie laufen können, ist es leichter." Nach der Kita geht es fast immer noch auf den Spielplatz. Am Wochenende macht die Familie viele Ausflüge, geht u.a. wandern, schwimmen und Fahrradfahren. "Wieder Zuhause machen sich die Kinder als erstes bettfertig. Erst danach essen wir und schauen eine halbe Stunde fern." Diese Reihenfolge hat sich bewährt: Auf dem Sofa werden die Kleinen müde. Gingen sie dann noch ins Badezimmer und hantierten mit Wasser, würden sie wieder munter werden. Dennoch: Weil Anna abends noch einmal aufdreht, schläft sie im Einzelzimmer und wird von Papa Alexander Kemp mit Gute-Nacht-Geschichten in den Schlaf gebracht, während die Mutter Frida und Elisa vorliest.
Woher die Mädchen ihr Temperament haben, wird klar, wenn Jackeline von ihren Wochenend-Plänen erzählt. "Wenn mein Mann auf die Kinder aufpasst, ziehe ich abends mit meinen Freundinnen los. Ich mag Action und will tanzen!"

Autor:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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