Wo männliche Singles gute Chancen haben
Einwohnerstatistik: Buxtehude wächst

Buxtehude von oben: Die Zahl der Einwohner - nicht nur in der Kernstadt - wächst Foto: Martin Elsen/Der Luftbildfotograf
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  • hochgeladen von Tom Kreib

tk. Buxtehude. Männliche Singles müssten theoretisch in Buxtehude gute Chancen haben, eine neue Partnerin zu finden. Denn in der Estestadt und fast allen Ortsteilen leben mehr Frauen als Männer. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 mit insgesamt 40.948 Einwohnerinnen und Einwohnern standen 20.152 Männern 20.796 Frauen gegenüber. Herren auf Partnersuche sollten allerdings Ovelgönne und Ketzendorf als Wohnort meiden. Dort leben mehr Männer als Frauen.

Die Buxtehuder Einwohnerstatistik ist mehr als ein bloßes Zahlenwerk. Sie erlaubt interessante Einblicke: So hat es zum Beispiel von 2016 zu 2017 geradezu einen Aderlass an Einwohnern gegeben: Fast 450 Menschen haben der Hansestadt den Rücken gekehrt. Das war aber keine Massenflucht, sondern hat mit den Umstrukturierungen der Reederei NSB zu tun. Dort beschäftigte Seeleute, hauptsächlich von den Philippinen, waren in Buxtehude gemeldet.

Insgesamt zeigt die Einwohnerstatistik aber, dass Buxtehude als Wohn- und Lebensort begehrt ist. Von wenigen Ausreißern abgesehen, wächst Buxtehude jährlich zwischen 0,46 bis hin zu 1,1 Prozent. Diese Zahl dürfte ab 2021 und in den Folgejahren noch deutlich nach oben steigen. Dann werden nämlich die ersten großen Mehrfamilienhäuser im Baugebiet Giselbertstraße fertig. Die Hansestadt bleibt insgesamt also auf Wachstumskurs.

In einigen Ortsteilen sieht das aber anders aus: In Daensen sowie in Ovelgönne und Ketzendorf geht die Einwohnerzahl deutlich zurück. Daensen hat zum Beispiel von 2017 zu 2018 4,01 Prozent seiner Bürgerinnen und Bürger verloren. In Ovelgönne und Ketzendorf betrug das Minus 1,15 Prozent. In beiden Ortsteilen wurden keine Baugebiete entwickelt. In Daensen wird sich das wohl bald ändern, denn eine Fläche ist in Planung.

Wie Baulandentwicklung die Einwohnerzahl steuert, wird auch am Beispiel Ottensen deutlich. In diesem Ortsteil gab es zum Beispiel 2015 ein Einwohnerplus von sagenhaften 11,04 Prozent. Grund: Das Baugebiet dort war bis auf den letzten Fleck voll.

Was die Zahlen auch sehr deutlich zeigen: Der demografische Wandel ist kein Schlagwort, sondern eine unumkehrbare Tatsache: Die Gruppe der Menschen, die 66 Jahre und älter sind, ist bezogen auf das gesamte Stadtgebiet die größte. Sie steigt von Jahr zu Jahr und lag Ende 2018 bei fast 9.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Übrigens: Weibliche Singles sollten Hedendorf, Dammhausen und Daensen im Blick behalten. Das sind die Ortschaften mit einem leichten Männerüberschuss.

Autor:

Tom Kreib

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