Nur Tannenbäume und Märchenfiguren in der Altstadt
Endgültig: Kein Wintermärchen in Buxtehude

Weihnachtsbeleuchtung und Märchenfiguren wird es geben - mehr aber nicht
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nw/tk. Buxtehude. Das endgültige und erwartbare Aus für Glühweinduft und Co.: Wegen der Pandemie-Entwicklung ist es entschieden, dass das Wintermärchen nicht im gewohnten Format stattfinden wird. Die Hansestadt hat den Weihnachtsmarkt schweren Herzens abgesagt. „Das gemütliche Beisammensein im Märchenwald wird in diesem Jahr nicht möglich sein“, sagt der Leiter des Stadtmarketings Torsten Lange.
Mit Blick auf die aktuelle Corona-Verordnung und die geltenden Maßnahmen sei das einfach nicht umsetzbar, so Lange. Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachsen könne der Weihnachtsmarkt ohnehin nicht wie geplant am 27. November beginnen. Auch lasse das Infektionsgeschehen ein Zusammenkommen auf engem Raum nicht zu.

„Bei unseren Planungen steht die Sicherheit und Gesundheit der Bürger immer an oberster Stelle. Daher sehen wir diese Absage als notwendigen und verantwortungsvollen Schritt“, sagt Lange. "Wir blicken aber mit großer Sorge auf das Schaustellergewerbe, das in diesem Jahr kaum Einnahmen erzielen konnte.“ Daher will die Stadt prüfen, inwieweit die ab Dezember gültige Verordnung es hergibt, die Beschicker durch alternative Sondernutzungsflächen zu unterstützen.

Das Stadtmarketing Buxtehude hatte in den vergangenen Wochen verschiedene Konzepte entwickelt, um möglichst viele Elemente des beliebten Wintermärchens auch unter Pandemie-Bedingungen umzusetzen. Auf die dekorative Gestaltung der Altstadt müssen die Buxtehuder nicht verzichten. Unter dem Motto „Weihnachtliches Buxtehude“ wird das Stadtmarketing die Innenstadt mit geschmückten Bäumen und Märchenfiguren dekorieren. „Auch in Corona-Zeiten wollen wir für weihnachtliche Atmosphäre sorgen und die Attraktivität der Altstadt hervorheben, um so den Händlern in diesem wirtschaftlich schwierigen Jahr überlebenswichtige Umsätze zu ermöglichen“, so Lange weiter.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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