Energiepolitik: Visionen für Buxtehude

Atomkraftgegner hielten eine Mahnwache in der Buxtehuder Innenstadt ab
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bc. Buxtehude. Rund 100 Buxtehuder haben am Samstag in der Innenstadt eine Mahnwache für den Atomausstieg abgehalten. Danach begab sich die Initiative auf den Neujahrsempfang ins Stadthaus. Dort überreichte sie den anwesenden Gästen ein Papier mit ihren "Visionen zur Buxtehuder Energiewende 2013".

Initiativensprecher Thomas Ringleben erkannte in seiner Rede vor dem Has' und Igelbrunnen zwar an, dass der Stadtrat im vergangenen Jahr schon wichtige Schritte zur Energiewende eingeschlagen habe. Er warnte aber davor, sich jetzt auszuruhen. Geplante Maßnahmen wie die Ökostrom-Bereitstellung für Verwaltung und öffentliche Flächen oder die Vorbereitung eines Windparks seien löblich, aber bislang nicht mehr als Absichtserklärungen.

Die Initiative fordert u.a. den Einkauf, aber auch die Erzeugung von umweltverträglicher Energie - ohne Kohle- und Atomstrom. Die Atomkraftgegner setzen auf den Einsatz von nachhaltiger Technologie: z.B. aus Blockheizkraftwerken bei gleichzeitig sinnvoller Wärmenutzung. Energiegewinnung aus Biomasse hält die Initiative nur dann für sinnvoll, wenn sie aus Reststoffen oder aus umweltverträglicher Land- und Forstwirtschaft stamme. Elektrofahrzeuge lehnen die Umweltschützer ab, solange die Schaffung der zusätzlich erforderlichen Anlagen zur regenerativen Energie-Erzeugung nicht sichergestellt sei. Die Initiative schlägt vor, mit jährlichen Veröffentlichungen zur Buxtehuder Energiebilanz die Transparenz zu erhöhen.

Anwesende Politiker aller Fraktionen zeigten sich offen für die Anliegen. „Im Prinzip liegen wir gar nicht weit auseinander“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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