sla. Buxtehude. "Wir sind an einem wichtigen Punkt, alles ist eingetütet und jetzt geht es los", sagt Kreiskantorin Sybille Groß beim aktuellen digitalen Informationstreffen zur Erweiterung der Hillebrand-Orgel in der St. Petri Kirche. Unter den rund 20 Teilnehmenden, darunter Mitglieder der Arbeitsgruppe Chororgel und Pfeifenpaten, waren auch die Architekten Judith und Karsten Ley, der zudem auch neuer 1. Vorsitzender von Musica Viva e.V. ist. Sie haben in enger Abstimmung mit dem Konstrukteur der Firma West den Gehäuseentwurf für die Sanierung der Hillebrand-Chororgel entwickelt. Denn neben der Frage, wie die Chororgel eigentlich klingen und welche Klangfarben sie haben soll, ist ein weiterer Punkt entscheidend: die äußere Gestalt des Instrumentes.
Die Aufgabe für die Architekten: eine Gehäusegestaltung zu entwickeln, die sich gut in den Raum einfügt und nicht einfach nur als „Kasten“ wahrgenommen wird, der in das Südschiff hineinragt. Gleichzeitig sind aber auch die nötigen Dinge entscheidend, die sich im Innenleben des Instrumentes abspielen: Wo und wie die einzelnen Pfeifen der Register stehen, wie das Gehäuse darauf reagiert, was im Zusammenspiel zwischen Pfeifen, Orgeltechnik und Gehäuse möglich ist. Das umfangreiche Projekt kann auch dank eines Spenders, der anonym bleiben möchte, noch um einige Register zur ursprünglichen Planung erweitert werden. Mehrere Register werden hinzugebaut, darunter eine Posaune 16‘ und ein Subbass 16‘ – beides Register, die der Orgel ein unverkennbares klangliches Fundament und musikalische Gravität verleihen werden, sowie auch das Zungenrestiger Vox humana 8'.
Im Mai wird die Orgel abgebaut und der Umbau wird etwa ein dreiviertel Jahr dauern, schätzt Sybille Groß. Sie vertraut auf die Orgelbauer, dass alles passt und die Orgel nächstes Jahr im Frühjahr wieder auf ihrem Platz in der St. Petri-Kirche steht und mit einer wesentlich größeren Klangpalette erklingt, so dass künftig auch Instrumente, Solisten und Chöre mit der Orgel begleitet werden können.

Kreiskantorin Sybille Groß kann künftig an der Hillebrand-Orgel völlig neue Töne anschlagen
Zukunftsmusik: Eine Visualisierierung der erweiterten Chororgel
Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen