Ewe warnt vor Trickbetrügern: So sieht ein Gasmonteur aus

Das sollten Gaskunden wissen

Erdgasumstellung auf H-Gas: Gasnetzbetreiber EWE Netz stemmt sich gegen potenzielle Trickbetrüger

(bc). Gasmonteure sind derzeit in vielen Gemeinden unterwegs. Sie bereiten die Umstellung auf das sogenannte H-Gas vor. Aber wie können Verbraucher erkennen, ob bei ihnen der echte Gasmann klingelt – oder doch nur ein Trickbetrüger das Haus betreten möchte? Der Gasnetzbetreiber EWE Netz verantwortet die Erdgasumstellung im Landkreis Stade. Das Unternehmen hat ein Bündel an Maßnahmen entwickelt, um Bürger vor Gaunern zu schützen.
Zum Hintergrund: Die Gasversorgung funktioniert bereits seit Jahrzehnten so zuverlässig, dass man sie fast für selbstverständlich halten könnte. Allerdings haben die Niederlande jetzt entschieden, dass sie spätestens ab Ende 2029 ihr L-Erdgas nicht mehr nach Deutschland exportieren werden. Auslöser für die Entscheidung sind Erdbeben und Erdstöße – unter anderem in der Region der Stadt Groningen. Die Niederländer vermuten die Erdgasförderung als wichtigen Verursacher.
Mehr als 40 deutsche Gasnetzbetreiber erhielten daher die Anordnung, ihre Region auf das alternative H-Gas umzustellen – das vorwiegend aus Norwegen und Russland stammt. Bis zum Sommer 2019 sind EWE-Monteure unterwegs. Mehrfach müssen sie in vielen Orten des Kreises Gebäude aufsuchen, die über einen Erdgasanschluss verfügen. Dabei sehen offenbar Trickbetrüger immer öfter ihre Chance, unter dem Deckmantel der Erdgasumstellung einen Reibach machen zu können.
EWE macht deshalb deutlich: Besuchstermine werden immer schriftlich und persönlich mit Namen angekündigt. Das Unternehmen nennt ein Datum und eine Uhrzeit, wann der Gasmonteur erscheinen wird, z. B. zwischen 8 Uhr und 10 Uhr. Mit der Terminankündigung erhalten die Empfänger immer eine persönliche Kundennummer zur Erdgasumstellung. „Diese Nummer kennt der Gasmonteur. Er wird diese Nummer immer an der Haustür nennen“, so Jens Witthus, Pressesprecher für die Erdgasumstellung bei EWE Netz.
Witthus rät, dass Kunden den Gasmonteur nur ins Haus lassen sollten, wenn er genau diese Nummer nennen kann. „Wenn er diese Nummer nicht kennt, dann ist er nicht echt“, so Witthus. Daher gelte es, den Brief mit dem Termin und der eigenen Kundennummer aufzubewahren. Zweifelt ein Kunde dennoch an der Berechtigung des Gasmonteurs, kann er eine kostenfreie Hotline anrufen (0800-6780000).
Darüber hinaus weist Witthus auf einen wichtigen Punkt hin: "Unsere Gasmonteure verlangen niemals Geld von Kunden und wir versenden auch niemals Rechnungen zur Erdgasumstellung, schon gar nicht per E-Mail."
EWE hat im Vorfeld der Gasumstellung die Zusammenarbeit mit Polizeibehörden gesucht. Gemeinsam wurden Sicherheitsmaßnahmen entwickelt, die nur den Behörden bekannt sind. Eine Maßnahme nennt Witthus: „Unter anderem wissen die regionalen Polizeibehörden sehr genau, welche unserer Gasmonteure in welchen Orten wann aktiv sind, inklusive Namen und sogar Geburtsdatum der Monteure. So soll eine gerufene Polizeistreife einen Monteur schneller identifizieren können.
• Einen Infofilm sehen Interessierte auf www.ewe-netz.de/filme.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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