Flutschutz: Landrat verweist auf das Planverfahren

bc. Estebrügge. Der offene Brief der Gemeinde Jork, in dem sie sich für einen ganzheitlichen Hochwasserschutz entlang der Este einsetzt, hat jetzt seine Adressaten erreicht. Das sind neben dem Niedersächsischen Umweltministerium u.a. auch die Landkreise Harburg und Stade. In einer Passage des Briefes heißt es: "Wir treten für die Gründung eines übergreifenden Este-Unterhaltungsverbandes ein mit einer Satzung, die den Unterhaltungsverband eindeutig auf den Schutz von Leib und Gut aller Anrainer gleichermaßen festlegt."
Die Landtagsabgeordneten aus der Region haben bereits ihre Unterstützung für eine gemeinsame Hochwasserschutzstrategie mit allen betroffenen Kommunen zugesichert. Wie berichtet, kritisieren die Este-Anlieger das Kirchturmdenken der Stadt Buxtehude, die mittlerweile die Einleitung des Planfeststellungsverfahren für den Bau von Mini-Deichen und Spundwänden in der Innenstadt abgesegnet hat. Mit dieser Planung wären fast 5.000 Jorker, die an der Untereste leben, vor Überflutung gefährdet, so die Interessengemeinschaft Este.
Landrat Michael Roesberg kündigte an, alle Kommunen und Behörden an einen Tisch holen zu wollen. Er verweist auf das nun anstehende Planverfahren, in dem die berechtigten Interessen aller Anlieger abgewogen werden.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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