Fotoverbot im Freibad: Ein Aufkleber als Denkanstoß

Im Heidebad soll jeder entspannen - ohne Angst vor illegalem Fotografieren
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Hamburgs Maßnahme gegen Freibad-Fotos wird auch in Buxtehude diskutiert

tk. Buxtehude. "Wir werden im Team darüber reden, ob diese Maßnahme sinnvoll ist", sagt Sonja Koch, Badebetriebsleiterin in Buxtehude und im Sommer die Chefin im Heidebad. Diskutiert wird, ob in der Estestadt, so wie jetzt in Hamburg, mit jeder Eintrittskarte Aufkleber für die Linsen der Smartphones ausgegeben werden. Damit soll das Fotografieren und Filmen eingedämmt werden. In Hamburg wird das seit Beginn der Freibadsaison praktiziert, in Lüneburg seit einem Jahr.

"Es lohnt sich, darüber nachzudenken", sagt Sonja Koch. Denn nicht jeder respektiere, dass die Haus- und Badeordnung jedwedes Fotografieren verbiete. Das Heidebad setzt seit vergangenem Jahr auf einen Sicherheitsdienst. Der ist immer dann im Einsatz, wenn es voll ist. "Unsere Erfahrungen und das Feedback der Gäste sind sehr positiv", sagt Sonja Koch. Der Sicherheitsdienst weise Gäste freundlich aber eindringlich darauf hin, dass das Handy in der Tasche bleiben muss. Auch für das feste Personal gelte: "Wir schauen nicht weg", sagt Sonja Koch.

Zumindest mache die Smartphone-Aktion mit dem Aufkleber auf das Problem aufmerksam und sensibilisiere, findet die Freibadchefin. Denn im Heidebad soll jeder relaxen können, ohne dass er oder sie unfreiwillig zum Hauptdarsteller auf Fotos oder in Filmen wird.

Im Heidebad soll jeder entspannen - ohne Angst vor illegalem Fotografieren
Sonja 
Koch
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Tom Kreib

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