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Keine Corona-Notbremse im Landkreis Stade

Friedenskonferenz: "Allah mag Unfrieden nicht"

Mit Infoständen wirbt die islamsiche Gemeinde aus Buxtehude um gegenseitige Toleranz
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tk. Buxtehude. Ist unsere Gesellschaft auf dem Weg toleranter zu werden? Ata Shakoor von der islamischen Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) Gemeinde aus Buxtehude stellt einen positiven Wandel fest: Wenn die AMJ, wie am vergangenen Samstag, mit Infoständen auf sich aufmerksam macht, reagieren viele Menschen offener als noch vor einigen Jahren. "Es findet ein Wandel statt", sagt Shaakor. Um den Dialog zu vertiefen, lädt die AMJ am Mittwoch, 3. April, zu einer "Friedenskonferenz" ein. "Ein intensiver Dialog ist aber erforderlich", so Shakoor.
Sich kennenzulernen bedeutet, Vorurteile abzubauen. Friedenskonferenz sei der passende Titel. Denn: "Allah mag Unfrieden nicht", zitiert Shakoor aus dem Koran. "Wir wollen Missverständnisse aus dem Weg räumen", so der Mitorganisator der Veranstaltung. Dabei wende sich die AMJ nicht nur an Christen, sondern auch an Menschen, die fernab jeglicher Religion stehen. Es solle ein interkultureller Dialog entstehen.
Die Zeit dafür scheint günstig zu sein: Ata Shakoor berichtet, dass die Mitglieder der Buxtehuder AMJ früher an ihren Infoständen häufiger provozierend angesprochen wurden. "Ihr mit Euren Kopftuch-Frauen", sei ein beliebter Pauschal-Angriff gewesen. Die gesamtgesellschaftliche Debatte, die von der großen Politik angestoßen wurde, trage Früchte.
• Die Friedenskonferenz findet am Mittwoch, 3. April, im Kulturforum in Buxtehude statt. Beginn: 18 Uhr. Bürgermeister Jürgen Badur und der CDU-Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke sprechen Grußworte. Anschließend referieren Pastorin Ameliy Lißner und die Publizistin und Journalistin Khola M. Hübsch. Im Anschluss daran kann diskutiert und nachgefragt werden.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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