WOCHENBLATT-Leserumfrage zur Netzabdeckung
Handyempfang in Buxtehude ist schlechter als gedacht

Der Handyempfang in der Has'- und Igelstadt reicht an vielen Stellen nicht zum mobilen Surfen Foto: tk
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  • hochgeladen von Tom Kreib

tk. Buxtehude. Dieser Tipp der Telekom hat Helmut Beyermann erstaunt: Er ist Mobilfunkkunde bei der Telekom und hatte sich beim Anbieter beschwert, dass er im Haus mit seinem Handy weder Telefon noch Internet nutzen könne. Empfehlung der Telekom: Er solle auf die Straße gehen. Da sei der Empfang besser. Der WOCHENBLATT-Leser wohnt nicht irgendwo im Nirgendwo, sondern im Baugebiet Kloster Dohren - also citynah. So wie Helmut Beyermann haben viele Leserinnen und Leser auf den Aufruf reagiert und Schwachstellen in der Netzabdeckung in und um Buxtehude gemeldet. Das Bild, das sich dabei ergibt, ist für eine Stadt in der Größe Buxtehudes erschreckend: Ein Funkloch gibt es sehr viel häufiger als gedacht. Mitunter auch mitten in der Stadt.

Hier eine Auswahl der Leserreaktionen: "In Hedendorf am Birkenweg reicht es nicht einmal mit 'Vodafone' zum Telefonieren", schreibt Dirk aus dem Buxtehuder Ortsteil. Und Dr. Matthias Schneider berichtet, dass er auf der Bahnhofstraße in Höhe der Bäckerei Junge seit Jahren im "Vodafone"-Netz weder 3 und erst recht nicht 4G hat. Bemerkenswert, denn die Bahnhofstraße ist Teil der Innenstadt.  Er sei froh, dass es seit einigen Monaten das freie WLAN "Hansebux" der Stadtwerke gibt.

Angela Stemmann wohnt an der Grenze zwischen Buxtehude und Ottensen. "Wir sind noch zwischen Papyrus und Schiefertafel" sagt die Telekom-Kundin (seit Jahrzehnten) über die Qualität des Netzes. Schon mehrfach habe sie beim Mobilfunkanbieter nachgefragt und als Antwort bekommen: "Ich habe optimalen Empfang." Die weißen Flecken in der Netzabdeckung sind eher "ein großes schwarzes Loch", sagt die WOCHENBLATT-Leserin. Dort wo sie lebt, wohnt auch Thomas Wenzel, der allerdings O2-Kunde ist. Die Netzqualität reiche oft nicht einmal zum Telefonieren, geschweige denn zum mobilen Surfen. Er stellt die entscheidende Frage: "Wo kann man Druck machen, um eine Verbesserung zu erreichen?"

Mario Neske berichtet von einem Funkloch mitten in der Altstadt. Wenn er seine Mutter am Liebfrauenkirchhof besuche, dann habe er bei O2 kein Netz. "Eine Zumutung mitten in Buxtehude." Im Norwegenurlaub habe er an einem Fluss, der mitten in einem  Tal lag, ständig 4G gehabt.

"Sie sprechen mir aus der Seele", sagt Michael Reinecke. Der Immenbecker ist bei T-Mobile und mit dem Empfang "sehr unzufrieden". Ohne WLAN laufe nichts. "Auf einem Dorfanger hat man oft bessere Qualität."
Übrigens: Nicht nur Buxtehuder ärgern sich über Funklöcher. Sven Bergmann aus Beckdorf mailt, dass Mobilfunk und Erreichbarkeit "Glückssache sind". Deutschland sei in Sachen Mobilempfang "ein Entwicklungsland". Es fehlten klare Vorgaben für den Netzausbau, so dass jeder immer und überall erreichbar ist.

Was die Mobilfunkanbieter dazu sagen, lesen Sie hier

Autor:

Tom Kreib

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