Schützenfest Estebrügge
In diesem Jahr feiern die Schützen intern

Der Gilde-Vorstand (v. li.): Manfred Prahl, Frank Meyer, Thorsten Franz, Jürgen Maerz, Ulf Stelling, Carmen Blohm, Hauke Oehms
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  • Der Gilde-Vorstand (v. li.): Manfred Prahl, Frank Meyer, Thorsten Franz, Jürgen Maerz, Ulf Stelling, Carmen Blohm, Hauke Oehms
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  • Foto: Petra Diercks
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Zum 410-jährigen Bestehen feiert die Schützengilde von Estebrügge und Umg. von 1612 e.V. ihr Schützenfest wieder traditionell über das Himmelfahrtswochenende vom 26. Mai bis zum 29. Mai. Allerdings anders als in den Jahren vor der Pandemie.

"Der Vorstand der Gilde musste schon früh mit unserem Festwirt Entscheidungen für das Fest treffen", sagt der Erste Vorsitzende der Gilde, Jürgen Maerz. Zum damaligen Zeitpunkt seien die heutigen Möglichkeiten nicht absehbar gewesen. Daran, dass das Schützenfest stattfinden sollte, habe es aber keinen Zweifel gegeben. "Wir haben uns schweren Herzens für ein nahezu internes Schützenfest ohne Kinderschützenfest, Pokal- und Bürgerschießen und Festzelt entschieden. Selbst die Festumzüge durch unseren Ort finden nicht statt. Lediglich neue Würdenträger werden ausgeschossen, auf weitere Schießwettbewerbe verzichten wir ebenfalls. Mit den Gildemitgliedern wollen wir auf dem Schießstand gemeinsame Zeit verbringen und das erste Mal wieder ein wenig feiern", so der Erste Vorsitzende.

Auch wenn in den Nachbargemeinden die ersten Schützenfeste stattfinden, sei der Vorstand der Schützengilde froh, diesen Entschluss getroffen zu haben. "Die Inzidenzzahlen fallen, sind aber nach wie vor sehr hoch. Die Ansteckungen finden häufig auf großen Veranstaltungen statt. Wir hätten nicht guten Gewissens feiern können", so Jürgen Maerz.

Am Sonntagmorgen wird Pastorin Agnethe Krarup um 11 Uhr den traditionellen Schützengottesdienst diesmal in der St.-Martini-Kirche in Estebrügge halten. Herzlich eingeladen sind alle Einwohner des Kirchspiels Estebrügge.

"Ich würde mich freuen, wenn Häuser, Gärten und Straßen trotzdem festlich geschmückt werden. Dafür herzlichen Dank. Der Dank gilt aber auch all den Schützenschwestern und Schützenbrüdern, die sich ständig für die Schützengilde engagieren und so zum reibungslosen Ablauf und guten Gelingen beitragen", sagt Jürgen Maerz.

Das Grußwort der Gemeinde 

Der älteste Schützenverein der Gemeinde Jork, die Schützengilde von Estebrügge und Umgegend von 1612 e.V., darf endlich wieder traditionsgemäß an Christi Himmelfahrt und am Wochenende danach ihr Schützenfest feiern.

Nachdem in den vergangenen Jahren das Pandemiegeschehen über unser Leben bestimmt hat, bin ich froh über jeden Schritt in das Leben danach. Ein Schützenfest hat gerade für Gemeinden im ländlichen Raum eine besondere Bedeutung. Es steht für Gemeinschaft, für Miteinander und für Lebensfreude! Und so freut es mich sehr, auch im Namen von Rat und Verwaltung, dass die Schützengilde in der Reihe der Schützenfeste in der Gemeinde Jork endlich wieder den Anfang machen kann.

Wenn auch die Festfolge etwas reduziert ist, freue ich mich mit den Estebrügger Schützinnen und Schützen auf dieses sportliche und festliche Ereignis. Im Namen der Gemeinde Jork wünsche ich dem Schützenfest 2022 der Schützengilde Estebrügge einen harmonischen Verlauf, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fröhliche Festtage und besonders den Schützenschwestern und Schützenbrüdern der Gilde ein „Gut Schuss“!

Jork, im Mai 2022
Matthias Riel (Bürgermeister)

Autor:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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