"Klimaschutz ist eine Daueraufgabe"
Jork for Future

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sla. Jork. In Jork bedarf es keiner lautstarken Freitags-Demos. Still und leise schreiten die Aktivitäten zum Klimaschutz hinter den Kulissen voran. Die Gemeinde arbeitet derzeit aktiv an Energieeinsparung und Effizenzmaßnahmen - mit dem "integrierten energetischen Quartierskonzept".

"Alte Häuser sollen auch für junge Leute interessant werden"

Der erweiterte Jorker Ortskern mit umliegenden Wohngebieten wurde bereits ausgiebig untersucht. Die Bürgerbefragung Ende April zeigte, dass ein Großteil der Bevölkerung einen Sanierungswunsch hat, vor allem bezüglich Dach, Fenster und Heizung. Die Aufwertung von Gebäuden aus den 1950er bis 1980er Jahren ist jetzt wichtiger Bestand des Konzeptes. "Alte Häuser sollen auch für junge Leute interessant werden", sagt Bürgermeister Matthias Riel, der damit gleichzeitig auch auf den demografischen Wandel reagieren möchte.

Alle Fraktionen stünden hinter dem Konzept. Alte Baugebiete müssen attraktiver gestaltet werden, Ortsgestaltung, Energieeinsparung und E-Mobiliät sind daher die vorrangigen Themen. Klimaschutz sei eine Daueraufgabe, so Riel. Es bestünde zudem ein großer Beratungs- und Informationsbedarf zu Fördermitteln.

Projekt lebt von Beteiligung privater Hausbesitzer

Demnächst stellt sich ein Planungsmanager vor und die Ausschreibungsrunde beginnt. Erste Maßnahmen sollen im Herbst starten. Weitere Umfragen, Internetauftritt und Infostände zu energetischen Sanierungen und steuerlichen Vorteilen sind geplant. Das Projekt lebe vor allem davon, dass Privatbesitzer sich beteiligen, betont Riel. Attraktive Fördergelder von der Bank für Wiederaufbau (KfW) und der NBank seien bewilligt.

Thomas Bültemeier von der Gemeindeentwicklungsplanung und Klimamanagerin Phoebe Schuetz freuen sich schon auf den ersten Antrag eines Bürgers, um Maßnahmen mit Fördergeldern umsetzen zu können.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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