Kleine "Altonale" für Buxtehude

Haben das erste Buxtehuder Kunstfest organisiert (v. li.): Kulturbüro-Mitarbeiter Torsten Lange und Susanne Weigel und Künstler Sven Brauer mit Hund "Emil"
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping

Erstes Kunstfest der Hansestadt am 26. und 27. August mit vielen verschiedenen Künstlern

ab. Buxtehude. Die Buxtehuder Kulturlandschaft soll um ein Highlight bereichert werden: Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. August, jeweils ab 11 Uhr wird in und um die Breite Straße herum das erste Kunstfest veranstaltet. Mehr als 20 regionale Künstler - von Malern über Musiker bis hin zu Performance-Künstlern - unterhalten, begeistern und geben Einblicke in ihr Können. Jetzt kamen die Organisatoren des Festes im Buxtehuder Rathaus zusammen, um ihr Projekt vorzustellen.

Die Idee dazu stammt unter anderem von ihm: Der erst vor eineinhalb Jahren aus Altona zugezogene Künstler Sven Brauer hat sich mit seinem Vorschlag an das Buxtehuder Kulturbüro gewandt. „Als das Flethfest zum letzten Mal stattfand, hat mich das ziemlich nachdenklich gemacht“, erzählt Brauer. Der Künstler, der früher an der Organisation des Hamburger Kultur- und Stadtteilfestes „Altonale“ mitwirkte, kam auf den Gedanken, eine kleine Ausgabe des Festes in Buxtehude auf die Beine zu stellen.

Beim Kulturbüro und den Mitarbeitern Torsten Lange und Susanne Weigel rannte Brauer damit offene Türen ein.

Jetzt laufen die Planungen auf Hochtouren: In 22 Pavillons werden die beteiligten Künstler an dem Wochenende des ersten Buxtehuder Kunstfestes ihre Werke ausstellen. Neben Zeichnungen und Malerei geht es auch um Illustration und Fotografie, um Schmuck, Leder-Unikate und Schmiede-Skulpturen.

Ebenfalls dabei: die Malerschule, die Hospizgruppe Buxtehude, die „Urban Sketchers“ aus Hamburg, die zeichnend die Altstadt erkunden, sowie die VHS, die beispielsweise Workshops mit verschiedenen Dozenten anbietet. Auch der Gelegenheitsdichter, Schriftsteller und Satiriker Andreas Greve wird mit seinem Lastenfahrrad in der Stadt unterwegs sein.

Kein statisches, sondern ein lebendiges Fest wünschen sich die Macher, in dessen Kunst die Besucher teilweise mit eingebunden werden sollen. Und ein Fest, so Torsten Lange, „dass vor allem Besucher an die Kunst heranführt, die sonst nicht ins Museum gehen.“

Aber fest steht schon jetzt: Wird das erste Kunstfest in Buxtehude ein Erfolg, werden weitere folgen.

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