Klimaschutz: "Kinder früh für das Thema sensibilisieren"

Rektor Heinrich Lücken findet es sinnvoll, Kinder früh an den Klimaschutz heranzuführen
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  • hochgeladen von Björn Carstens
Wirtschaft
Der geplante Surfpark soll nicht nur von ambitionierten Sportlern genutzt werden. Er soll auch ein attraktives Freizeitangebot für alle Altersgruppen sein
Aktion

Nachhaltig oder umweltschädlich?
Ein umstrittenes Projekt: Der geplante Surfpark in Stade - Stimmen sie online ab!

Nehmen Sie am Online-Voting teil. Das WOCHENBLATT möchte Ihre Meinung erfahren, liebe Leserinnen und Leser. Wie denken Sie über das Thema? jd. Stade. Er gehört zu den ungewöhnlichsten Bauprojekten, die im Landkreis Stade jemals geplant bzw. umgesetzt wurden: der Surfpark, der im Süden Stades auf einem bisherigen Maisacker der landwirtschaftlichen Genossenschaft Raisa (vormals Stader Saatzucht) entstehen soll. Wie berichtet, stößt das ehrgeizige Bauvorhaben der Brüder Jan und Dirk Podbielski aus...

Sport
Beim  "Gipfel der Quizgiganten" trat die 15-Jährige u.a. gegen Guido Cantz an
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"Gipfel der Quizgiganten"
Tostedter Tischtennis-Ass Mia im TV

(bim). Mia Griesel hat eine schlagfertige Rückhand - das bekamen am Montag die TV-Größen Günther Jauch, Johannes B. Kerner und Guido Cantz zu spüren. Das 15-jährige Tischtennis-Ass des MTV Tostedt war in der TV-Show "Gipfel der Quizgiganten" auf RTL zu sehen. Die Gymnasiastin und Schülerin des Sportinternats Hannover musste aber keine kniffligen Fragen beantworten, sondern begeisterte das TV-Publikum mit ihrem sportlichen Können. Ergebnis: Gegen die zweifache...

Panorama
Jenny Elvers, ehemalige Heideblütenkönigin aus 
Amelinghausen, beim Promibacken

Amelinghausen
Ex-Heideblütenkönigin Jenny Elvers beim Promibacken

(sv/nw). Seit ihrer Krönung zur Heideblütenkönigin in Amelinghausen im Jahr 1990 hat Jenny Elvers sich beim Dschungelcamp, Big Brother und jetzt beim SAT.1-Promibacken im Reality-TV einen Namen gemacht. Dabei sieht Elvers sich selbst eher als eine gute Köchin denn als Bäckerin. Vor der Show war sie eine absolute Backanfängerin, Kuchen und Torten gab es nur vom Bäcker. Ihre einzige Annäherung an die Welt des Backens war das Plätzchenbacken mit ihrem Sohn. Weil sie aber so ein großer Fan der...

Panorama
Die meisten Ärzte sind laut der Ärztekammer geimpft, ob es im März zu Personalmangel kommt, bleibe abzuwarten

Ahlerstedt
Hausarzt schmeißt wegen Impfpflicht und Pharmaindustrie hin

sv. Ahlerstedt. Noch knapp zwei Monate haben ungeimpfte Mitarbeiter in Arztpraxen, Kliniken, Betreuungseinrichtungen und in der Pflege Zeit, sich gegen Corona impfen zu lassen, bevor am 16. März die einrichtungsbezogene Impfpflicht greift. Was in vielen Einrichtungen bereits jetzt zu Personalmangel führt, hat Hausarzt Dr. Jens Wagner in Ahlerstedt (Landkreis Stade) sogar dazu gebracht, seine ärztliche Tätigkeit zu beenden: Noch bis Anfang Juni will er in der Praxisgemeinschaft mit Dr. Nicole...

Wirtschaft
Die Visualisierung zeigt das futuristische Gebäude des "BREAK"-Autohofs
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Hotel, Restaurants und Raststätte
Evendorf: Autohof der Zukunft soll Anfang 2023 fertig sein

as. Evendorf. Das Fundament liegt bereits: Die Arbeiten am Autohof an der A7-Abfahrt Evendorf schreiten voran. Laut Thorsten Neumann, Projektentwickler der Nanz-Gruppe, sollen Hotel, Restaurants und Rastanlage im Frühjahr 2023 eröffnet werden. Nach Workshops mit Bürgern, Politik, Verwaltung und Investor wurde im vergangenen Jahr die Änderung des Bebauungsplanes „Thaneberg, Döhle/Evendorf“ beschlossen. Wie berichtet, investiert die Nanz-Gruppe rund 20 Millionen Euro, um auf rund 15 Hektar unter...

Panorama
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Corona-Zahlen im Landkreis Harburg am 22. Januar
439 neue Corona-Erkrankungen gemeldet

(as). Auch am heutigen Samstag, 22. Januar, steigt die Sieben-Tage-Inzidenz Landkreis Harburg weiter an: von 1.117,5 (Freitag) auf 1.217,1. 439 neue Corona-Erkrankungen meldet der Kreis am Samstag, in den vergangenen 7 Tagen waren es insgesamt 3.116.  Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz steigt von 6,1 auf 6,3. Die Intensivbettenbelegung liegt in Niedersachsen den dritten Tag in Folge bei 4,9 Prozent. Insgesamt wurden im Landkreis Harburg seit Ausbruch der Corona-Pandemie 18.807...

Service

Weiterer Corona-Todesfall
Gesamtzahl der gemeldeten Corona-Fälle im Kreis Stade klettert auf über 12.000

jd. Stade. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stade ist am Freitag, 21. Januar, auf 567,3 gestiegen. Die Inzidenzen in den anderen Landkreisen in der Region zwischen Elbe und Weser sind sogar noch etwas höher. Der Landkreis Harburg hat jetzt sogar die 1.000er-Marke überschritten. Aktuell sind im Landkreis Stade 1.558 Personen mit dem Coronavirus infiziert (positiver Corona-Test). Innerhalb von 24 Stunden wurden 259 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der seit Pandemie-Beginn...

Blaulicht
Schon wieder wurden in der Umkleidekabine von Bundesliga-Handballerinnen Kameras versteckt (Symbolfoto)

Spielerinnen finden Kameras in Umkleidekabine
Weiterer Spannerskandal in der Handball-Bundesliga

os. Buchholz/Metzingen. Die Handball-Bundesliga der Frauen wird erneut durch einen Spannerskandal erschüttert: Spielerinnen der TuS Metzingen haben Anfang dieser Woche zwei Kameras im Umkleideraum der Öschhalle in der 23.000-Einwohnerstadt in Baden-Württemberg entdeckt. Erst vor einer Woche war ein ähnlicher Fall beim Ligakonkurrenten Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten bekannt geworden, der den Handballsport in den Grundfesten erschüttert hatte (das WOCHENBLATT berichtete). Parallele in...

Panorama

Schulklassen in häuslicher Isolation
Wegen Omikron: Droht den Schulen doch wieder die Schließung?

(ts). Mit Auftauchen der Omikron-Virusvariante hat sich der Landkreis Harburg zum Corona-Hotspot entwickelt. In Städten und Gemeinden steigen die Inzidenzen mittlerweile auf über 1.000. Besonders an Grundschulen ist die Lage angespannt, weil erst wenige Kinder geimpft sind. An der Grundschule Maschen (230 Schüler und Schülerinnen) zum Beispiel waren in einer Woche vier Schulklassen jeweils nach dem positiven PCR-Testergebnis eines Kindes in Selbstisolation - Dimensionen, die im Schulalltag...

bc. Jork. In Sachen Klimaschutz passiert an der Jorker Grundschule am Westerminnerweg derzeit so einiges. Anna-Katharina Poppe, Klimaschutzmanagerin der Region Altes Land und Horneburg, hat einen Förderantrag für ein vierjähriges Energieeinspar-Modell an Schulen beim Bundesumweltministerium gestellt. Neben anderen Schulleitern war vor allem der Jorker Rektor Heinrich Lücken sofort Feuer und Flamme für das Projekt: „Es ist gut, die künftigen Generationen rechtzeitig für das Thema zu sensibilisieren.“ Dabei verpflichten sich die Schüler, regelmäßig Energiespar-Aktionen durchzuführen. Obwohl der Startschuss offiziell nicht gefallen ist - der Antrag muss noch genehmigt werden - haben die Kinder in Jork längst losgelegt.
So haben Drittklässler in zwei Arbeitsgemeinschaften bereits konkrete Projekte entwickelt. Neben vielen anderen ist eines eine Aufkleber-Aktion. So klebt jetzt unter jedem Lichtschalter im Schulgebäude ein selbst gebastelter Sticker. Darauf steht: „Alle raus, Licht aus!“
Geschäftstüchtig sind die Schüler ebenfalls: Für 50 Cent waren die Aufkleber beim Schulfest käuflich zu erwerben. Mit den Einnahmen kauften sich die Kinder Müllpicker, um den Unrat aus den Büschen und Sträuchern einzusammeln. Als eine der nächsten Aktionen wollen Klimadetektive Energiesparpotentiale in der Schule aufdecken.
Die wird es mit Sicherheit reichlich geben. Die Gemeinde hat sich seit Langem vorgenommen, ihr in die Jahre gekommenes Gebäude auf Vordermann zu bringen - insbesondere in Sachen Elektrosanierung und Brandschutz. Sofern der Rat die Haushaltsmittel freigibt, soll es so schnell wie möglich in 2018 losgehen. Dann könnten gleich die Voraussetzungen für ein größeres Klimaschutz-Projekt geschaffen werden.
Kürzlich stellte Oliver Kasper von der „Bürger-Energie Buxtehude“ (siehe Info-Kasten) im Bauaussschuss des Gemeinderates vor, wie Jork von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule profitieren würde. Kasper durfte auf Initiative von Lücken und Poppe im Ausschuss vortragen. Sofern in Kürze die neue Elektroanlage installiert wird, könnten in einem Rutsch die Strippen für die PV-Anlage verlegt werden.
„Sonnen-Kollektoren auf unserem Dach wären eine prima Geschichte“, so Lücken. Dann könnten die Lehrer den Schülern auf TV-Monitoren anschaulich zeigen, wie viel Strom die Sonne erzeugen kann und wie viel CO2 sich einsparen lässt. Lücken: „Das ist Umweltschutz konkret.“
Laut Fachbereichsleiter Uwe Köpke wird der Rat über die Installation einer PV-Anlage im neuen Jahr diskutieren.


So funktioniert die Bürger-Energie

Die Genossenschaft Bürger-Energie betreibt in Buxtehude bereits eine größere Photovoltaikanlage auf dem Dach der Halepaghen-Schule und eine Windkraftanlage in der Ortschaft Immenbeck. Würde sich die Jorker Politik für eine PV-Anlage auf dem Dach der Grundschule entscheiden, wäre sowohl die Investition (40.000 Euro netto) als auch Betrieb und Wartung für die Gemeinde kostenneutral, so Oliver Kasper von der Bürger-Energie. Seine Berechnung ergibt: Die Stromkosten reduzieren sich für die Gemeinde über die Laufzeit von 20 Jahren um ca. 16.000 Euro - die Miete für die PV-Anlage bereits herausgerechnet. Kasper: „Außerdem würde Jork einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“ Im Sommer 2018 könnte die Anlage in Betrieb gehen.
Bürger können Mitglied in der Genossenschaft werden (Mindestbeitrag 200 Euro) und von allen Aktivitäten der Genossenschaft partizipieren. Mitglieder können zudem anlagenspezifisch sogenannte Nachrang-Darlehen gewähren, die über die Laufzeit verzinst werden. Am Ende bekommen die Mitglieder ihren Einsatz zurück.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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