(wd/djd). Komasaufen ist bei jungen Erwachsenen noch immer angesagt, nach Angaben der Bundesdrogenbeauftragten sind die entsprechenden Zahlen erstmals seit Jahren sogar wieder gestiegen. Wer häufig einen über den Durst trinkt, bezahlt dies langfristig mit massiven Gesundheitsschäden. Die Gefahren des Alkoholmissbrauchs werden aber vor allem von jungen Erwachsenen oft bagatellisiert.
Alkohol kann schon in geringen Mengen wichtige Organe belasten. Vor allem leidet die Leber, die als zentrales Stoffwechselorgan den Alkohol abbauen muss. Aber auch das Risiko für Krebserkrankungen steigt, wenn jemand regelmäßig promillehaltige Getränke konsumiert. Vor allem Heranwachsende sollten am besten ganz darauf verzichten. Weil ihr Körper sich noch in der Entwicklung befindet, reagiert er besonders empfindlich auf das flüssige Gift. Bei jungen Erwachsenen ist ein völliger Verzicht meist unrealistisch, sie sollten ihren Konsum aber auf das Mindestmaß beschränken. Demnach sollten Frauen täglich maximal zwölf Gramm reinen Alkohol zu sich nehmen, Männer dürfen sich mit 24 Gramm rund die doppelte Menge genehmigen - das sind ungefähr 0,5 Liter Bier.
Liegt eine Alkoholsucht vor, gibt es keine endgültige Heilung, Ziel kann dann nur die lebenslange Abstinenz bei langfristiger Rückfallfreiheit sein. Mehr Infos unter www.tipps-gegen-sucht.de/alkohol.

Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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