L140: So läuft das mit der Sanierung in Osterjork

In Königreich musste die Straße im vergangenen Jahr voll gesperrt werden, in Osterjork bleibt eine Spur befahrbar. Eine Ampel regelt den Verkehr    Foto:  archiv
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Ganz wichtig: Es wird mit Ausnahme weniger Tage keine Vollsperrung geben, sondern die Straße bleibt halbseitig befahrbar. Der Verkehr wird per Ampelschaltung als wechselnde Einbahnstraße geregelt. „Das war der mehrheitliche Wunsch der Bürger. Dementsprechend sind wir nun zufrieden, dass das Land dem Wunsch nachgekommen ist“, sagt Bürgermeister Gerd Hubert auf WOCHENBLATT-Nachfrage.
Vor wenigen Tagen informierte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Anwohner im Schulzentrum über die Baumaßnahme. Das sind die wichtigsten Punkte:
• Am Montag, 12. März, fällt der Startschuss. Ab dann kommt es zu Behinderungen im Straßenverkehr. Gearbeitet wird in Teilabschnitten. Der erste ist ca. 500 Meter lang und verläuft ungefähr vom Grenzweg bis zur Einmündung Heckenweg. Die Arbeiten in diesem Abschnitt dauern nach Behördenangaben voraussichtlich bis Ende Juli.
Der zweite Abschnitt ist der längste. Auf knapp 700 Metern von der Weidenstraße bis zum Blütenweg soll bis Ende Mai gearbeitet werden. Vorsorglich wurde in den Planungen eine dreimonatige Winterpause einkalkuliert. Ist die Frostperiode deutlich kürzer, wird natürlich weiter gearbeitet. Der dritte Abschnitt reicht auf knapp 300 Metern vom Blütenweg bis zum Kreisel „Ostfeld“. Geplante Fertigstellung: Ende August 2019. Das bedeutet eine 15-monatige Netto-Bauzeit plus Winterpause.
• So läuft der Bau: Zunächst wird die Nordseite der Fahrbahn, dort wo sich jetzt der Fuß- und Radweg befindet, provisorisch überbaut. Danach wird die Südseite fertig gestellt, anschließend ist die nördliche Fahrbahn dran. Lediglich für die finalen Asphaltierungsarbeiten muss die Straße je Bauabschnitt für einige Tage voll gesperrt werden.
• Umleitungen werden ausgeschildert. Der Schwerlastverkehr wird weiträumig über Autobahn und B73 umgeleitet. Wenn für den Endausbau die Straße einige Tage gesperrt werden muss, können Autofahrer über die K39 ausweichen. Der Osterminnerweg in Jork bleibt während der gesamten Baumaßnahme für den Kfz-Verkehr dicht. Er dient als Fuß- und Radweg, da auf der L140 nur ein schmaler Notweg für Fußgänger vorgehalten werden kann.
• Rund 4,5 Mio. Euro investiert das Land in die Erneuerung der L140 in Jork. Hinzu kommt der Anteil der Gemeinde Jork. „Die teuerste Ortsdurchfahrten-Sanierung in ganz Niedersachsen“, betonte vor Kurzem Behörden-Leiter Hans-Jürgen Haase.
• Das bekannte Bauunternehmen Matthäi hat die Ausschreibung gewonnen. Immer mittwochs soll es um 11 Uhr eine Sprechstunde für Bürger auf der Baustelle geben.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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