Mit dem Drahtesel nach Finkenwerder

Sonne, Wind, Regen: Für die Tour nach Finkenwerder sollte jeder Radfahrer gut ausgestattet sein
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TSV Buxtehude-Altkloster bietet traditionelles Radwandern am 1. Mai an

ab. Buxtehude.In diesem Jahr können sich die Teilnehmer der Radwandertour des TSV Buxtehude-Altkloster am Dienstag, 1. Mai, auf etwas Besonderes freuen: Auf der Strecke von Buxtehude nach Finkenwerder wird in Altenwerder eine Fotoausstellung über den Ort besucht. "Das Dorf gibt es ja nicht mehr", weiß Organisator Hauke Sumfleth. Altenwerder wurde in den 1979er-Jahren aufgrund der Hafenerweiterung geräumt. Das einzige Gebäude dort sei die Kirche und in dieser fände die Ausstellung statt, sagt Sumfleth.

Seit 2009 stellt der Buxtehuder das Radwandern am 1. Mai auf die Beine, das für viele bereits zur liebgewonnenen Tradition geworden ist. Sumfleth selbst nimmt seit 2005 daran teil, seit 2007 mit einem Navi, nach einem einschlägigen Ereignis bei einer Tour des ADFC. "Da hatten sich drei Gruppen gebildet und wir haben uns tüchtig verfahren."

Sein Ziel sei neben der Freude an der Tour, dass "alle gemeinsam ankommen." Im Schnitt werden zehn Kilometer pro Stunde gefahren, die gesamte Tour ist 60 Kilometer lang. "Wenn alle mitmachen, fahren wir auch schneller", sagt Sumfleth und ergänzt, dass der bisher älteste Tourteilnehmer 79 Jahre alt gewesen wäre. Unterwegs wird auch pausiert und es gibt ein Picknick - für die eigene Verpflegung ist aber jeder selbst zuständig.

"Für den Fall, dass jemand einen irreparablen Plattfuß hat, sind wir mit Werkzeug und verschiedenen Ersatzschläuchen ausgestattet." Allerdings nicht für jeden Reifen, darum empfiehlt es sich, selbst für Ersatz zu sorgen. Auch wenn der studierte Maschinenbau-Ingenieur vieles repariert: Bei manchen Schäden kann auch er nicht mehr helfen. "Auf der Tour gab es schon mal eine kaputte Pedale in Neuenfelde. Der Teilnehmer musste dann zu Fuß zurück", errinert sich Sumfleth.

Spannend auch das Abenteuer, bei dem ein Radfahrer während der Tour drei Mal einen Plattfuß hatte. "Da mussten wir bei Hagelschlag von Taubeneiergröße den Schlauch flicken." Da es häufiger Pannen gibt, wünscht sich Hauke Sumfleth auf stark befahrenen Strecken einen Automat mit Schläuchen. In anderen Regionen gäbe es solche Einrichtungen bereits.

Die Tour startet um 9 Uhr am P+R-Parkplatz des Buxtehuder Bahnhofs, führt über die Estebrügger und die Francoper Straße und durch die nördliche Kleingartensiedlung in Neu Wulmstorf. Zu Mittag ist eine Pause auf dem Moorburger Hügel vorgesehen, "zum Schiffegucken". Danach folgt die Führung durch die Fotoausstellung in Altenwerder. Die Rückkehr ist zwischen 17 und 18 Uhr geplant. Mitzubringen ist neben einem verkehrstüchtigem Rad und passender Kleidung auch Essen und Trinken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

• Weitere Infos bei Hauke Sumfleth unter ( 04161 - 54952 oder auf der Vereins-Homepage unter www.tsv-buxtehude-altkloster.de.

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