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Neuer Deutsch-Türkischer Freundschafts-Verein will Brücken bauen

Helin Özbek und Uwe Merckens aus Stade mit dem Bundesvorsitzenden der Deutsch-Türkischen Freundschaftsföderation, Cihan Sendan (Mi.)
  • Helin Özbek und Uwe Merckens aus Stade mit dem Bundesvorsitzenden der Deutsch-Türkischen Freundschaftsföderation, Cihan Sendan (Mi.)
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bc. Stade. Der erste Landesverband des bisher nur bundesweit organisierten Vereins „Deutsch-Türkische Freundschafts-Föderation“ (DTF) hat sich am Mittwochabend in Stade gegründet. Erste Vorsitzende ist die Staderin Helin Özbek, (Noch)-Ratsherr Uwe Merckens wurde zu ihrem Stellvertreter gewählt. Insgesamt besteht der Vorstand aus fünf Mitgliedern - drei aus Stade, zwei aus Hannover.
Bei der Gründungsversammlung war auch der ehrenamtliche Bundesvorsitzende Cihan Sendan aus München vor Ort. Das WOCHENBLATT traf sich mit dem selbstständigen Friseurmeister zu einem Gespräch im Stader Hof. Zu den aktuell angespannten Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sagt Sendan: „Freundschaft ist ein Schirm, den man nicht zuklappt, wenn es ein Problem gibt.“ Erst recht nicht, wenn manche Politiker für die Schwierigkeiten sorgen.
Ziel der DTF sei es vielmehr, Völkerverständigung und Bildung zu fördern, um zur Integration türkischer Mitbürger in Deutschland aber auch den in der Türkei lebenden deutschen Bürgern beizutragen. Etwa drei Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln leben in Deutschland. „Immerhin leben aber auch 70.000 Deutsche in der Türkei“, sagt Sendan. Alleine in Istanbul haben 4.500 deutsche Firmen ihren Sitz.
Die DTF sei zwar konfessionell und parteipolitisch neutral, er selbst vertrete aber eine klare Position gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan: „Das, was in der Türkei passiert, hat mit Menschenrechten, Demokratie und freier Meinungsäußerung nichts zu tun.“ Der Verein, den es bereits seit 2001 gibt, habe sich auf die Fahne geschrieben, das friedliche Zusammenleben zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Glaubens zu fördern.
Helin Özbek: „Wir wollen eine Begegnungsplattform sein, Brücken bauen und Berührungsängste abbauen. Wir sind für jede und jedem, der die Ziele des Vereins teilt, offen.“ Die Mitglieder des Vereins wollen Vorurteile abbauen.
Wichtig: Die DTF ist der bundesweite Dachverband Deutsch-Türkischer Freundschaftsvereine. Ein Verband, unter dem sich bislang 46 verschiedene Vereine in Deutschland und zwölf Vereine in der Türkei zusammengeschlossen haben. Durch die Gründung von Landesverbänden will die DTF noch mehr Vereine erreichen. Die Türkische Gemeinde in Bützfleth ist bereits Mitglied. „Als Dachverband haben wir Möglichkeiten, Zuschüsse zu beantragen, die wir dann an Vereine weitergeben können“, erklärt Uwe Merckens. Die DTF mit Sitz in Stade will aber auch selbst kulturelle Veranstaltungen organisieren, Ausstellungen präsentieren und möglicherweise auch Städtereisen durchführen.
Bekannt geworden ist die DTF vor allem durch die jährliche Verleihung der Skulptur Kybile (Muttererde). Der Preis wurde bereits an zahlreiche bekannte Menschen, wie Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Claudia Roth verliehen.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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