Pressesprecher der Bahn äußert sich zu den jüngsten Sturmschäden

Der Bahnverkehr wird immer wieder durch umstürzende Bäume beeinträchtigt
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"Nur Bäume fällen, die eine Gefahr darstellen"

ab. Landkreis. Erneut hat es bei einem Sturm Störungen auf der Bahnstrecke zwischen Stade und Hamburg geben. Ein Baum war bei Stade gegen eine Oberletiung gekippt und hinderte die S-Bahn an der Weiterfahrt. Ein zweiter war mit einem Metronom kollidiert. Dabei hat die Bahn, wie gerade berichtet, in den vergangenen Wochen auf 100 Kilometer ca. 1.800 Bäume fällen lassen. Ist abzusehen wann der Bahnverkehr nicht mehr von umfallenden Bäumen beeinträchtigt wird? Das WOCHENBLATT hat nachgefragt.

Ab jetzt bis zum Monat Oktober müssen Fachleute die Streckebegehen und Bäume begutachten, gibt Bahn-Pressesprecher Egbert Meyer-Lovis Auskunft. "Es dürfen bis Oktober nur Bäume gefällt werden, die eine unmittelbare Gefahr darstellen, Die Bäume, die auf unserem Grund stehen, können wir dann ab Oktober mit Genehmigung fällen", sagt er. 

Auf die Frage, wo hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es bis dahin zu weiteren Sturmschäden durch Bäume kommt, antwortet Meyer-Lovis: "Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Zum einen dürfen gesunde Bäume natürlich nicht gefällt werden. Zum anderen müssen Bäume auf fremdem Grund gegebenenfalls von den Eingetümern selbst beseitigt werden."
Zu welchem Zeitpunkt der letzte Baum beseitigt sein werde, so der Pressesprecher, dazu könne er keine Prognosen abgeben.

Autor:

Alexandra Bisping

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