Einschulung mit Mund-Nasen-Schutz und Hygieneregeln in Corona-Zeiten
Start der Schulanfänger 2020 - vieles ist anders

Sie freuen sich auf den Schulstart am heutigen Samstag (v.li): Kita-Abgänger 2020 Hannes, Aliyaah und Tian mit (hinten v.li.) Elke Schmeichel und Claudia Brach
  • Sie freuen sich auf den Schulstart am heutigen Samstag (v.li): Kita-Abgänger 2020 Hannes, Aliyaah und Tian mit (hinten v.li.) Elke Schmeichel und Claudia Brach
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sla. Aliyaah, Hannes und Tian sind völlig aufgeregt - endlich dürfen die Sechsjährigen in die Schule. Die drei Schulanfänger wissen nicht, wie eine Einschulung bisher verlief - und daher ist es für sie auch völlig okay, dass sie bedingt durch die Corona-Pandemie über Hygienemaßnahmen aufgeklärt wurden und im gesamten Schulgebäude einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, den sie lediglich im Klassenraum absetzen dürfen. "Die Maske ist zwar nervig, aber ich möchte gerne eine mit HSV-Raute", sagt Hannes. "Und ich hätte gerne eine vom FC Bayern München", ergänzt Tian. Aliyaa freut sich hingegen besonders auf ihren grünen Schulranzen und eine Torte zur Einschulung.
Bei den Eltern sieht es anders aus: Einen Info-Abend in der Grundschule, wie er sonst üblich war, hatte es für sie nicht gegeben, berichten Claudia Brach und Elke Schmeichel. Auch eine Einschulungsfeier in der Schule ist nicht erlaubt. Stattdessen gab es einen Begrüßungsbrief und den persönlichen Besuch der Klassenlehrerin sowie wichtige Informationen per E-Mail, etwa zum Ablauf der Einschulung in zeitlichen Intervallen zur Ankunft und Personenzahl. "Lediglich die Eltern dürfen ihre Kinder bis zum Schulhof begleiten, die dann von ihren Lehrerinnen dort abgeholt und zu den Klassenräumen geführt werden", schildert Claudia Brach, die Mutter des sechsjährigen Tian, den Ablauf. Die meisten Familien planen daher eine private Einschulungsfeier zu Hause - "oder auch bei McDonalds", verrät Elke Schmeichel, die den sechsjährigen Hannes damit überraschen möchte. Der übliche Einschulungsgottesdienst findet je nach Kirchengemeinde unterschiedlich statt, mal wie bislang üblich direkt vor der Einschulung, oder aber auch bereits am Abend vor dem Schulstart.
Eine prall gefüllte Schultüte mit Süßigkeiten und kleinen Spielsachen gibt es aber bestimmt nach wie vor für alle Schulanfänger - für die es trotz Corona der größte Tag in ihrem jungen Leben ist. Die befragten Eltern machen sich derzeit keine großen Sorgen im Hinblick auf ihre Schulkinder, sondern versuchen, es in Corona-Zeiten so normal wie möglich zu handhaben. "Schwierig wird es aber vor allem für berufstätige Eltern, wenn ein Kind hustet oder Halsschmerzen hat, da es dann nicht zur Schule darf", bemerkt eine Mutter. Auch für die Lehrer, die auf Einhaltung der Hygienevorschriften bei den Erstklässlern achten müssen, ist es eine besondere Herausforderung.
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (44, SPD) äußerte zum Schulstart: „Wir planen das neue Schuljahr auf der Basis von Normalität. Stand heute kommen wir mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen zu der klaren Einschätzung, dass das Schuljahr 2020/2021 im eingeschränkten Regelbetrieb startet."

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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