Verkauft Basner das Skandalhochhaus?

Immer wieder in den Schlagzeilen: das Skandalhochhaus Schröderstraße 9  Foto: archiv
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  • hochgeladen von Tom Kreib

Gerüchteküche brodelt: Schröderstraße 9 soll vor Verkauf stehen

tk. Buxtehude. Es sind erst unbestätigte Gerüchte, doch die kommen aus vertraulichen Quellen und deuten darauf hin: Sven Basner verkauft sein Skandalhochhaus Schröderstraße 9. Ein Vertragsentwurf soll nach WOCHENBLATT-Information bereits vorliegen. Und: Der Deal soll offenbar schnell über die Bühne gehen. Wer der Käufer ist, steht bislang aber in den Sternen. Es soll sich unbestätigten Angaben zufolge um eine Immobiliengesellschaft handeln. 
Sven Basner, der vor längerer Zeit abgetaucht ist und der seine für die Schröderstraße zuständige Immobilienverwaltung aufgelöst hat, soll sich nach WOCHENBLATT-Informationen nicht nur von der Schröderstraße 9, sondern auch anderen Immobilien trennen. Wieso er den Spaß an der "Goldgrube" Schröderstraße verloren haben könnte, ist klar. Die Stadt Buxtehude kassiert einen Teil der Mieten, weil sie eine unumgängliche Brandschutzsanierung mit einem Investitionsvolumen von rund 100.000 Euro selbst in Auftrag gegeben hatte. Basner kam dem trotz mehrfacher Aufforderung nicht nach und wollte nach Ende der Arbeiten auch nicht die Rechnungen bezahlen. Wer mit Insidern spricht, die mit diesem Hochhaus zu tun haben, erfährt: Es gibt arge Zweifel, ob ein Besitzerwechsel an der miesen Gesamtsituation etwas ändern wird. Die Schröderstraße 9 ist ein Sanierungsfall. Mit ein bisschen Fassadenkosmetik wäre es nicht getan. Und - obwohl in Buxtehude akuter Wohnungsmangel herrscht - der Ruf des Skandalhochhauses ist dermaßen schlecht, dass selbst eine Art "Luxussanierung" aus dem Betonklotz keine begehrte Wohnadresse machen wird.
Sollte es tatsächlich zu einem Verkauf kommen, könnte der neue Eigentümer sofort unter Beweis stellen, dass er es besser machen will als Vorbesitzer Sven Basner. Nach  WOCHENBLATT-Informationen ist die Warmwasser-Aufbereitungsanlage kaputt. Bisweilen soll nur noch kaltes Wasser aus den Leitungen kommen.

Autor:

Tom Kreib

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