++ Unglaublich ++

Tierhasser erschießt Kater!

Winterkleidung für Vierbeiner - sinnvoll oder völliger Blödsinn?
Was würden Hunde sagen?

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(sla.) Ein Yorkshire-Terrier im schicken Strick, der Golden Retriever im Designer-Parker oder der Mops im pelzigen Leoparden-Look - Hunde in Winterbekleidung sorgen immer öfter für Aufsehen. Noch vor ein paar Jahren erntete Hundebekleidung meist Kopfschütteln, wurde es doch vor allem mit Schoßhündchen im rosa Designer-Outfit assoziiert. Doch inzwischen entdecken immer mehr Hundebesitzer die praktischen Vorzüge von Hundebekleidung. Hunde mit dünnem Fell, alte Hunde, kranke Hunde – sie alle sollen im Winter von einer wärmenden Bekleidung profitieren. Doch ist das wirklich sinnvoll - oder nur völliger Blödsinn? Das WOCHENBLATT fragte nach bei Hundeexpertin Kirsten Schnell von der Hundeschule Buxtehude: "Normalerweise kleidet die Natur den Hund für den Winter ein: Den meisten Rassen wächst im Herbst ein dickeres Fell. Hormonell gesteuert verdickt sich während des Fellwechsels beim Hund die Unterwolle, um das Tier bei kalten Temperaturen warmzuhalten. Auf einige Hunderassen trifft das jedoch nicht zu. Bestes Beispiel sind Boxer, Rhodesian Ridgeback, französische Bulldogge, denen es an genügend Unterwolle fehlt." Ebenfalls einen speziellen Wärmeschutz benötigen Hunde, die von Natur aus sehr schlank oder klein sind, so die Expertin. Windhunde zum Beispiel haben nicht nur ein kurzes Fell, sondern außerdem keine schützende Fettschicht auf den Rippen. Kleine Hunde kühlen naturgemäß schneller aus als große Hunde, auch wenn sie ein dichtes oder langes Fell haben. Aber auch für ganz junge Hunde, bei Senioren und kranken Vierbeinern ergibt eine Bekleidung bei Kälte und Nässe durchaus Sinn.
Doch Funktionalität gehe vor Optik, sagt Kirsten Schnell. Der Hund muss sich bewegen können. Zudem sei wichtig, dass ein Hundemantel oder eine Hundejacke vor Nässe schützt, nicht drückt und dem Hund genügend Bewegungsfreiheit lässt. Vorwiegend bei Welpen, die oft einen dünn behaarten Bauch haben, sollte man in Sachen Hundebekleidung besondere Aufmerksamkeit schenken. Wer seinem Hund genug beo-bachtet, merkt ohnehin sofort, ob ihm das wärmende Teil behagt oder ihn behindert, weiß die Buxtehuder Hundeexpertin. Hunde, die den Spaziergang plötzlich verweigern, zittern, sich zusammenkauern oder nicht sitzen wollen - die frieren. Im entsprechenden Outfit finden sie wieder Freude am Auslauf. Sogar Pfotenschutz, also Schuhe, empfiehlt Kirsten Schnell für alte, empfindliche oder kranke Hunde. Bei gestreutem Salz bei Glatteis wäre aber auch Melkfett vor dem Gassigehen ein guter Pfotenschutz. Ansonsten die Pfoten immer gut nach dem Spazierengehen reinigen und trocknen, empfiehlt die Hunde-Expertin.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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