Mahnwache für den Atomausstieg Buxtehude
Atomkraft ist ein Irrweg

  • Foto: Mahnwache für den Atomausstieg
  • hochgeladen von Tom Kreib

nw/tk. Buxtehude. Ein deutliches Zeichen für die Energiewende und gegen den Wiedereinsteig in die Atomkraft: Am Samstagnachmittag haben sich 50 Teilnehmer auf dem Buxtehuder Petri-Platz zu einer Mahnwache für den Atomausstieg versammelt.

Sie forderten das sofortige Ende der Atomkraft weltweit  und warnten vor einer Verharmlosung der Gefahren. „Die Bewältigung der Klimakrise muss durch den schnellstmöglichen Ausbau der erneuerbaren Energien vorangetrieben werden. Atomkraft als Hochrisikotechnologie ist ein Irrweg und kein Ausweg“, so Mahnwachen-Sprecher Thomas Ringleben.

Aufgrund der Gefahren beim Betrieb sowie aufgrund der großen Mengen hochradioaktiver Abfälle sei Atomkraft als Überganslösung ungeeignet. „Auch vor den Versprechungen über neuartige Atomreaktoren müssen wir warnen. Denn dort treten die Gefahren in einer anderen Form zutage. Aber die Gefahren verschwinden nicht“, so Ringleben. Er zog einen Vergleich: „Seit der Erfindung des Verbrennungsmotors vor 130 Jahren ist es keinem Ingenieur gelungen, CO2-freie Verbrennungsmotoren zu konstruieren. Und genauso unmöglich ist es, gefahrlose Atomkraftwerke zu entwickeln.“

Mit Ihrer Kritik berufen sich die Mahnwachen-Teilnehmer auf ein neues Gutachten des Bundesamtes für die
Sicherheit der nuklearen Entsorgung aus diesem Jahr. Darin sind sieben Gründe aufgelistet, warum Atomkraft nicht nachhaltig ist.

Die Initiatoren der Mahnwache freuten sich über die Disziplin der Teilnehmer bei Einhaltung der Masken- und Abstandspflichten, die durch die Corona-Verordnung des Vortages für öffentliche Kundgebungen noch einmal verschärft worden waren.

Weitere Informationen: www.atomausstieg-buxtehude.de

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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