Kreis Stade will nicht mehr warten
Ausbau der Rübker Straße beginnt

Der Landkreis will mit dem Ausbau jetzt beginnen
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tk. Buxtehude/Stade. Der Landkreis Stade will vollendete Tatsachen schaffen; In Kürze beginnen die ersten vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau der Rübker Straße (K40) zum Buxtehuder Autobahnzubringer. Das hat der nicht-öffentlich tagende Kreisausschuss am Montagmorgen beschlossen.
Der Landkreis Stade beruft sich dabei auf die sogenannte sofortige Vollziehbarkeit des ursprünglichen Planfeststellungsbeschlusses zum K40-Ausbau. Jetzt sollen Bäume zurückgeschnitten werden und Arbeiten für ein Regenrückhaltebecken beginnen.

"Die Zeit drängt", sagt Landrat Michael Roesberg. Im Dezember 2022 sei die A26 bis zur Hamburger Landesgrenze fertig. Es müsse schnell einen Buxtehuder Anschluss geben, weil die Menschen, zum Beispiel in Dammhausen, dringend vom Durchgangsverkehr entlastet werden müssen.

Dass die Arbeiten jetzt beginnen, liegt daran, dass das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg kürzlich die Berufung in Sachen K40 zugelassen hat. Damit gibt es vor dem OVG ein zweites Verfahren um den Planfeststellungbeschluss. Die Stader Verwaltungsrichter hatten den Beschluss Ende 2019 gekippt und eine Berufung gegen die Entscheidung ausgeschlossen.
Gegen den Beginn der Arbeiten werden die Gegner des K40-Ausbau jetzt vor Gericht ziehen. Ob der Zubringer überhaupt wie geplant kommt, ist offen. Die Berufungsverhandlung kann zum endgültigen Aus oder zum Ausbau führen.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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