Buxtehuder Autobahnzubringer: Stadt soll gegen den Landkreis klagen, fordern die Grünen

Gegen die A26 hatte Buxtehude schon einmal geklagt und erst auf der Zielgeraden davon abgelassen
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Nach Kreistagsbeschluss zum Autobahnzubringer fordern Grüne Konsequenzen

tk. Buxtehude. Das ist ein politischer Paukenenschlag: Die Grünen fordern, dass die Hansestadt Buxtehude Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau der K40 als Autobahnzubringer erhebt. (Lesen Sie dazu auch den Artikel aus dem Kreistag auf Seite 22).

Hauptargument: Die Stadt selbst habe mit ihren eigenen Einwendungen gegen den Planfeststellungsbeschluss ihre Ablehnung des Landkreis-Vorhabens deutlich gemacht. Zudem hat Buxtehude selbst einen alternativen Zubringer grob geplant und war von der Machbarkeit - auch unter Aspekten des Naturschutzrechts - überzeugt. "Konsequenterweise müssen jetzt Rechtsmittel eingelegt werden", fordern die Grünen.

Ob eine Klage im Buxtehuder Rat eine Mehrheit findet, darf bezweifelt werden. Tatsache ist zwar, dass es (bislang) eine politische Mehrheit gegen die Landkreis-Planung gibt. Tatsache ist aber auch, dass die Stadt eine Klage der Bürgerinitiative gegen den Zubringer abwarten will. Wenn ein Gericht den Planfeststellungsbeschluss kippen sollte, würde erst dann die von Buxtehude favorisierte alternative Umgehung aus der Schublade geholt.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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