Die Buxtehuder Mitfahrerbänke sind da

Sie freuen sich über die Mitfahrerbänke und hoffen auf einen Erfolg (v.li.): Rainer Ratzke, Birgit 
Butter und Robert Kamprad Foto: Hansestadt Buxtehude
  • Sie freuen sich über die Mitfahrerbänke und hoffen auf einen Erfolg (v.li.): Rainer Ratzke, Birgit
    Butter und Robert Kamprad Foto: Hansestadt Buxtehude
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Von Hedendorf, Neukloster und Heitmannshausen in die Innenstadt

tk. Buxtehude. Nach einem Jahr Vorlaufzeit stehen die ersten sechs Mitfahrerbänke in den Ortsteilen und in Buxtehude. CDU-Ratsfrau und Hedendorfs Bürgermeisterin Birgit Butter hatte diese moderne Form der Mitfahrgelegenheiten angeschoben. "Die Idee lebt vom Mitmachem, ich hoffe, das wird angenommen", sagt sie.

Hier stehen die sechs Mitfahrerbänke: Dorfgemeinschaftshaus Hedendorf, Harsefelder Straße in Hedendorf zwischen Bäckerei und Bushaltestelle, an der B73 am Pfingstmarktplatz in Neukloster, in Heitmannshausen hinter dem Altenheim, am Ottensener Weg in Buxtehude beim Elbe Klinikum sowie am Buxtehuder ZOB.

So funktionieren die Mitfahrerbänke: Wer mitgenommen werden will, setzt sich auf die Bank und dreht ein Schild mit dem Ziel (ZOB, Bahnhof, Elbe Klinikum) sichtbar für Autofahrer zur Straße.

Auf dem Dorf, wo jeder jeder kennt, sei das eine gute Möglichkeit, sagt Birgit Butter. "Einfach und unkompliziert", ergänzt Fachgruppenleiter Rainer Ratzke. Menschen ohne Auto bekämen so mehr Mobilität.

Angesichts der kontroversen Debatten über die Buxtehuder Buslinien stellt Birgit Butter fest: "Das ist kein Ersatz für den öffentlichen Nahverkehr, sondern eine Ergänzung." Nach den Sommerferien, so ihr Plan, sollen alle Hedendorfer einen Flyer mit Infos zu den Mitfahrerbänken bekommen. Wenn die potentiellen Nutzer "noch fremdeln", kann sich Butter vorstellen, dass sich Autofahrer im Ortsbüro Hedendorf registrieren lassen und einen Aufkleber bekommen. "So sieht jeder, dass es sich um eine vertrauenswürdige Mitfahrgelegenheit handelt." In die Zukunft gedacht wäre auch eine Organisation der Mitfahrgelegenheiten per WhatsApp oder über andere soziale Medien möglich, so die Ortsbürgermeisterin.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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