Buxtehuder sollen Altländer unterstützen
Hilfe bei der Welterbe-Bewerbung des Alten Landes

sla. Buxtehude. Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat jetzt einen Antrag gestellt, dass die Hansestadt Buxtehude gemeinsam mit den Gemeinden Jork und Lühe das Bewerbungsverfahren für den Welterbe-Prozess - Kulturlandschaft Hollerkolonie Altes Land - unterstützen und aktiver Welterbe-Partner werden soll.
"Das bereits laufende Verfahren droht zu scheitern. Um jedoch diesem Projekt zum Erfolg zu verhelfen, soll sich auch Buxtehude in die Reihe der Projektpartner einreihen", so Fraktionsmitglied Michael Lemke. Buxtehude hätte dadurch einen vielfach sichtbaren Bezug zur Kulturlandschaft Hollerkolonie Altes Land, begründet der Ratspolitiker.
Für die Verbundenheit zwischen Buxtehude und dem Alten Land verweist Lemke auf Auszüge auf dem Stadtarchiv/Quelle: Schindler: "...von Anbeginn an dürfte es für die städtebauliche Planung mitten im Moor außerdem eine großangelegte Konzeption gegeben haben. Dazu wird Giselbert Wasser-Baumeister aus der Heimat seiner Familie, den Niederlanden, herangezogen haben, von denen manche bereits im Alten Land tätig waren. Bereits 1196/1197 sind Holländische Baumeister in Estebrügge nachzuweisen. Auch die frühe Bezeichnung des Marschtores 'Valva Hollandriorum' ist ein Indiz dafür. Der als Stadtgraben bezeichnete Viver ist ebenso eine Bezeichnung mit holländischer Herkunft. Die Ausführung des tideunabhängigen Vivers und des tideabhängigen Fleths sind eindeutige Zeugnisse dieser Wasser-Baumeister aus Holland."

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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