IG Este schreibt Brief an Ministerpräsident Weil

Ministerpräsident Stephan Weil

bc. Jork. Die Interessengemeinschaft (IG) Este hat im Namen von Rainer Podbielski und Hilde von Gilgenheimb aus aktuellem Anlass einen offenen Brief an SPD-Ministerpräsident Stephan Weil verfasst. Grund sind die Hochwasserfluten, die in den Regionen um Goslar, Hildesheim und Wolfenbüttel eine Spur der Verwüstung hinterließen. Weil wies medial in dem Zusammenhang auf die dringende Notwendigkeit von Hochwasserschutzmaßnahmen hin. „Diese Aussagen haben uns ermutigt, mit einer Bitte an Sie heranzutreten“, schreibt die IG Este.
Für die Este seien bereits konkrete Maßnahmen unter wissenschaftlicher Begleitung und mit finanzieller Unterstützung des Bundes im KLEE-Projekt (Klimaanpassung Einzugsgebiet Este) entwickelt worden. Ein Abschlussbericht liegt vor (das WOCHENBLATT berichtete). „Leider ist eine Realisierung der geplanten Maßnahmen nicht in Sicht. Hierzu wäre eine Änderung der niedersächsischen Hochwasserpolitik erforderlich“, heißt es in dem Schreiben an Weil.
Aktuell liege der Hochwasserschutz in der Verantwortung jeder einzelnen Gemeinde. Ein effektiver Hochwasserschutz erfordere aber die Koordination aller Maßnahmen entlang einer Flusseinheit. Dementsprechend können nur flussbezogene Organisationseinheiten erfolgversprechend arbeiten. „Diese fehlen“, so die IG.
Die grundlegenden Planungen seien für die Este durch KLEE nun erfolgt. „Jetzt gilt es, ein arbeitsfähiges Gremium, z.B. einen Verband, zur Ausführung der Maßnahmen zu schaffen oder auch anzuordnen. Darum bitten wir Sie, einen solchen Verband für die Este vom Land Niedersachsen aus zu veranlassen“, so der abschließende Appell der Bürgerinitiative an den Ministerpräsident.

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