IG Este setzt beim Hochwasserschutz auf die Gemeinschaft

Rainer Podbielski an der Este
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Bürgerinitiative begrüßt die Initiative zum Hochwasserschutz

tk. Landkreis. "Wir finden das sehr gut", sagt Rainer Podbielski von der IG Este. Die Bürgerinitiative (BI) kämpft für einen nachhaltigen Hochwasserschutz an der Este. Es ist die Absicht des Landkreises Stade, eine Vereinbarung aller Este-Anrainer zum nachhaltigen Hochwasserschutz voranzutreiben. Grundlage dieser Vereinbarung sind die Ergebnisse aus dem sogenannten "Klee"-Projekt (das WOCHENBLATT berichtete).
"Eine gute Vorgehensweise", attestiert Podbielski dem Stader Landrat, der sich für das Klee-Projekt stark macht. Woran es nach Meinung des IG-Estesprechers noch hapert: "Es muss eine definitive Zusage geben, dass Hamburg mitmacht." Ein Vertreter aus Hamburg war bei den jüngsten Gesprächen im Kreishaus immerhin schon dabei.
"Wir müssen partnerschaftlich unsere Interessen ausgleichen", gibt Podbielski als Marschrichtung vor. Der Streit zwischen Buxtehude - dort sollen Minideiche und Spundwände die Stadt schützen - und den Este-Anrainer von Estebrügge bis Cranz ist beigelegt. Sie hatten befürchtet, dass bei ihnen die Hochwassergefahr eklatant zunimmt, wenn sich Buxtehude eindeicht. Die Stadt sollte bei dem gemeinsamen Hochwasserschutz sogar die Federführung übernehmen, findet Podbielski. Grund: In der Hansestadt seien die meisten Menschen vom Este-Hochwasser bedroht.
Auch der noch immer im Planungsstadium feststeckende Deichbau in Buxtehude löst keinen Megastreit mehr aus. "Ein paar Minideiche an einigen wenigen Stellen sind etwas ganz anderes als das Gesamtkonzept der innerstädtischen Eindeichung", so Podbielski.

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Tom Kreib

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