Ist die Wasserversorgung der Ovelgönner Wassermühle bedroht?

nw/sla. Buxtehude. Für den regulären Mühlenbetrieb an den Backtagen wird nach Aussage des Müllers Franz Rosenkranz die Wasserzuführung über den Ovelgönner Mühlenteich sichergestellt. Der letzte Wasserradantrieb im Oktober 2019 konnte jedoch aufgrund eines nicht ausreichenden Wasserstandes nicht komplett abgewickelt werden. Der aktuelle Wasserstand im Mühlenteich ist gegenüber den Vorjahren etwa 30 bis 40 Zentimeter geringer und reicht für den gewünschten Radantrieb nicht aus. Die SPD-Fraktion beantragt daher eine Überprüfung zur ausreichenden Wasserversorgung des Mühlenbetriebes: Im Detail bedeutet das die Funktionsprüfung des vorhandenen Ablaufbauwerkes, Ermittlung des Wasserzuflusses Mühlenteich mit Quellen, Einleitung und Oberflächenentwässerung, Erarbeitung von Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des für den Mühlenbetrieb notwendigen
Teichwasserstandes und Kostenschätzung für die nötigen Maßnahmen.
Angestrebt wird hiermit die Erhaltung des Denkmal-Ensembles Wassermühle Ovelgönne, erläutert Horst Subei, SPD-Ratsmitglied und Mitglied im Bau- und Liegenschaftsausschuss: "Wir bitten um Beratung und Beschlussfassung in einer Sitzung des Betriebsausschusses."

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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