Die Buxtehuder Bürgermeisterin kandidiert erneut
Katja Oldenburg-Schmidt tritt 2021 erneut an

Katja Oldenburg-Schmidt will fünf weitere Jahre Buxtehudes Bürgermeisterin sein Foto: tk
  • Katja Oldenburg-Schmidt will fünf weitere Jahre Buxtehudes Bürgermeisterin sein Foto: tk
  • hochgeladen von Tom Kreib

Buxtehudes Bürgermeisterin will eine zweite Amtszeit: "Zu Ende führen, was ich begonnen habe" tk. Buxtehude. Jetzt ist es offiziell: Katja Oldenburg-Schmidt (parteilos) wird im September 2021 erneut als Bürgermeisterkandidatin antreten. Sieben Jahre an der Spitze der Buxtehuder Stadtverwaltung liegen dann hinter ihr, fünf weitere will die Amtsinhaberin dranhängen. "Es ist kein Geheimnis, dass ich diesen Job sehr gerne mache", erklärt Katja Oldenburg-Schmidt.
Ihre Entscheidung, erneut zu kandidieren, begründet sie aber nicht mit dem Bürgermeisterinnen-Amt als Traumjob. "Die Projekte, die laufen, möchte ich selbst zu Ende führen", sagt Katja Oldenburg-Schmidt. Buxtehude investiert in den kommenden Jahren mehr als 100 Millionen Euro. Sanierung und Erweiterung der beiden städtischen Gymnasien, der Neubau der Halle Nord sowie die weitere konkrete Entwicklung des Baugebietes Giselbertstraße sind nur einige der großen Vorhaben.
Katja Oldenburg-Schmidt betont aber auch, dass es nicht nur um die großen Investitionsprojekte gehe. "Bei meinem Wunsch, die Dinge weiterzuführen, geht es auch um vieles, was nicht so stark sichtbar ist", sagt die Bürgermeisterin. Wie ist die Verwaltungsführung künftig aufgestellt, wie wird die Stadtverwaltung den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel bewältigen, wie wird die Digitalisierung in Buxtehude konkret umgesetzt? 
Dass sie erneut antreten wird, habe in ihrem Umfeld niemanden überrascht, sagt Katja Oldenburg-Schmidt. "Ich habe jetzt frühzeitig Klarheit geschaffen und das ist gut so." Den richtigen oder perfekten Zeitpunkt, um eine solche Entscheidung zu verkünden, gebe es ohnehin nicht.
Als parteilose Bewerberin anzutreten, sei "ihr Credo", so die Bürgermeisterin. Bei ihrer ersten Wahl wurde sie - allerdings erst wenige Monate vor dem Gang zur Urne - von der CDU unterstützt. Ob es erneut eine Wahlempfehlung durch eine Partei geben wird, sei derzeit offen. Für Gespräche sei sie offen, so Katja Oldenburg-Schmidt. Auch wenn die Amtsinhaberin mit dem Bürgermeisterinnen-Bonus in den Wahlkampf geht, sei ihre Wiederwahl beileibe kein Selbstläufer. Dabei hat Katja Oldenburg-Schmidt nicht nur die Abwahl von Silvia Nieber (SPD) als Stader Bürgermeisterin vor Augen. In der jüngsten Vergangenheit seien mehrfach Bürgermeister, die erfolgreiche Arbeit leisteten, nicht bestätigt worden. In Wahlentscheidungen fließe politisch mittlerweile deutlich stärker ein, was nicht vor Ort spiele. 
Für alle anderen Parteien herrscht jetzt Klarheit. Wer mit eigenem Personal 2021 den Chefsessel im Stadthaus erringen will, muss an Katja Oldenburg-Schmidt vorbei, die 2014 knapp 60 Prozent aller Stimmen holte.  Ihr damaliger Gegenkandidat, Michael Lemke von den Grünen, holte überraschend 40 Prozent. Das politische Buxtehude ist sich sicher: Der Grünen-Co-Fraktionschef wird 2021 erneut gegen Katja Oldenburg-Schmidt antreten. Das werde er im Frühjahr 2020 entscheiden, erklärt Lemke auf WOCHENBLATT-Nachfrage.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen