Kommentar zu "Waldschnepfe contra Windrad"

Wenn das so weitergeht, sollte der Bundestag seinen Beschluss von 2011 zum Ausstieg aus der Atomkraft aufheben. Neue Marschrichtung: Wir bauen wieder Atomkraftwerke in deutscher Wertarbeit. Über die lästige Frage der Endlagerung der radioaktiven Abfälle kann die nächste Generationen entscheiden.

Um jedes Windrad wird gefeilscht. Windkraft ist prima, aber nicht vor der eigenen Haustür. Bald hat jedes Dorf seine Windkraft-Debatte. Und wenn es nicht die Abstände zu den Windrädern sind, kommt garantiert ein Piepmatz in die Quere oder eine schützenswerte Fledermaus. Klare Sache: Die Windräder müssen woanders hin.
Die lokale Windrad-Opposition befindet sich in guter Gesellschaft: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will nicht einmal die Windstrom-Trassen in seinem Freistaat sehen Die Bundespolitik gab des lieben Friedens Willen nach. Jetzt soll es überwiegend Erdkabel im Süden geben. Die Mehrkosten bezahlt natürlich der Stromkunde.

Wenn wir nicht ernsthaft die AKW-Rennaissance erwägen, müssen wir trotz Uhu und Co. Windräder bei uns im Norden akzeptieren.
Oder Horst Seehofer doch noch überzeugen, die Alpen zum Windpark umzubauen.

Tom Kreib

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Tom Kreib

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