Kritik an der Wirtschaftlichkeitsprüfung des Buxtehuder A26-Zubringers: "Der Mensch zählt nicht"

Ulrich Hemke
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Grüne und Linke kritisieren Wirtschaftslichtkeitsanalyse für A26-Zubringer

tk. Buxtehude. Der grüne Kreistagsabgeordnete Ulrich Hemke und sein Kollege der Linken, Benjamin Koch-Böhnke, üben an der Wirtschaftlichkeitsprüfung der Buxtehuder A26-Zubringer-Varianten Kritik. Die Ergebnisse wurden vor wenigen Tagen im Bauausschuss des Kreises vorgestellt (das WOCHENBLATT berichtete). Ergebnis: Der Ausbau der K40 schlägt in puncto Wirtschaftlichkeit alle anderen Möglichkeiten, wie etwa die in Buxtehude mehrheitlich favorisierte Umgehung.

"Beim Kosten-Nutzen-Verhältnis ging es nur um eine Bewertung, die sich in Cent und Euro greifen lässt", kritisiert Hemke. Lebensqualität, städtebauliche Gesichtspunkte und die Gesundheit der Menschen fallen weitestgehend unter den Tisch, so Hemke. Sein Fazit: Das Geld für die Untersuchung hätte sich der Landkreis sparen können.

Und Benjamin Koch-Böhnke ergänzt: Die zukünftige Stadtentwicklung Buxtehudes, die durch den Zubrigner beeinflusst werde, sei sehr wohl ein Faktor, der einbezogen werden müsse. "Das hat schließlich mit volkswirtschaftlichem Nutzen zu tun."

Koch-Böhnke und der Buxtehuder Linken-Ratsherr Clemens Kowalski fordern erneut, dass es eine Bürgerbefragung über den A26-Zubringer in Buxtehude geben muss. Diese Baumaßnahme werde die Stadt über Jahrzehnte prägen, das dürfe nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden werden.

Was Ulrich Hemke erstaunlich findet: Die SPD im Kreistag rücke langsam von der Forderung nach einer Ortsumgehung für den A26-Anschluss in Buxtehude ab. Auch wenn die Genossen in der Estestadt den K40-Ausbau ablehnen, haben die SPD-Kreistagspolitiker auch in den vergangenen Jahren Haushaltsmittel für genau diese Planung bewilligt.

Autor:

Tom Kreib

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