L140: Politik für Light-Sanierung

Die "große Koalition möchte nur den nördlichen Fuß- und Radweg ausbauen
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bc. Jork. Eine echte Marathonsitzung absolvierte der Bauausschuss der Gemeinde Jork am Montagabend. Dreieinhalb Stunden tagten die Politiker mit der Verwaltung vor den Augen interessierter Einwohner. Die wohl wichtigste Empfehlung, die die Mitglieder an den Rat abgaben: Der von der Verwaltung präferierte Vollausbau der L140 in Osterjork mit Geh- und Radwegen auf beiden Seiten wurde gegen die Stimmen des Bürgervereins Jork (BVJ) abgelehnt.

Stattdessen stimmte die „große Koalition“ (O-Ton BVJ-Mitglied Dirk Vollmer) aus CDU, SPD und Grünen für ihren gemeinsamen Antrag, die Light-Variante der L140-Sanierung umzusetzen. Im Kern geht es darum: Erneuerung der Fahrbahn sowie des nördlichen Geh- und Radweges ohne Hochbord, Sanierung der Beleuchtung und der Entwässerung. Auch geplant: Querungshilfen an den Bushaltestellen Grenzweg und in Königreich. Letztlich muss der Rat am Mittwoch, 18. Mai, entscheiden.

Dementsprechend empfahlen die Ausschussmitglieder mehrheitlich, den Verwaltungsansatz von 1,2 Mio. Euro im Nachtragshaushaltsplan 2016 für den Vollausbau auf 700.000 Euro abzusenken. Desweiteren verschoben die Politiker den Etatposten von 500.000 Euro für die Grundstücksbevorratung für den Neubau einer Sporthalle auf das Haushaltsjahr 2017 - und nicht wie von der Verwaltung vorgeschlagen auf 2018.

Bevor die aktuell eingeplanten Finanzmittel von 60.000 Euro in 2017 für den Bau eines Radwegs an der neuen Ortsumgehung (K26 neu) um 95.000 Euro auf dann 155.000 Euro aufgestockt werden, wollen sich die Fraktionen noch beraten. Fakt ist: 155.000 Euro beträgt der Eigenanteil der Gemeinde Jork. Bauherr ist der Landkreis, der bereits einen Fördermittelantrag gestellt hat. Gesamtkosten: 330.000 Euro.

Mehr aus dem Bauausschuss lesen Sie in Kürze in Ihrem WOCHENBLATT, u.a. zum umstrittenen Bauprojekt des Architekten Schulenburg in Königreich.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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