Sophie Fredenhagen ist neue Fachbereichsleiterin in Buxtehude

Sophie Fredenhagen ist die neue Fachbereichsleiterin und komplettiert das Führungsteam im Stadthaus
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  • hochgeladen von Tom Kreib

tk. Buxtehude. "Zuerst mache ich mir ein eigenes Bild von den Menschen, den Orten und dem Umfeld", sagt Sophie Fredenhagen (53). Sie ist die neue Leiterin des Fachbereiches für Jugend, Familie und Senioren und komplettiert das Führungsteam in der Buxtehuder Stadtverwaltung. "Engagierte Kollegen leisten in Buxtehude tolle Arbeit", sagt Fredenhagen. Bevor sie jedoch eigene Themen und Schwerpunkte entwickele, wolle sie alles kennenlernen. "Ich bin niemand der sagt, dass er alles besser weiß."

Allerdings können die Buxtehuder sicher sein, dass Sophie Fredenhagen eine ausgewiesene Expertin in vielen Bereichen ihres Fachbereichs ist. Sie hat zuvor zehn Jahre lang das Jugendamt in Harburg geleitet. Ins kleinere Buxtehude zog es sie, weil dort eine größere Aufgabe wartet: "Es reizt mich, neue Aufgaben zu übernehmen." Dass Buxtehuder Jugendamt gehört zu ihrem Fachbereich dazu. In Hamburg habe das Jugendamt "durch Politik und Medien unter starker Beobachtung gestanden", so Fredenhagen. Wahrgenommen werde häufig nur das Negative. "Es kommt niemand ins Jugendamt und lobt, dass die Unterstützung geholfen hat." Wobei Harburg von seiner sozialen Struktur ein schwierigeres Pflaster als Buxtehude sei.

Aufgaben, die jetzt auf Sophie Fredenhagen warten, sind unter anderem fehlende Kita- und Krippenplätze sowie die Sanierung einiger Schulen. "Die enge Zusammenarbeit von verschiedenen Fachbereichen gefällt mir in Buxtehude sehr gut", sagt Sophie Fredenhagen. Dass sie eigene Projekte entwickeln werde, stehe für sie außer Frage. Ein Thema wäre etwa ein engere Verzahnung von Jugendhilfe und Schulen. Hohe Priorität genießt für sie zudem die Personalentwicklung. Im pädagogischen Bereich mache sich der Fachkräftemangel bemerkbar. Das Binden von Fachkräften an die Stadt sehe sie daher als wichtige Aufgabe.

Auch wenn der neue Job an erster Stelle steht, "ein Ausgleich zur Arbeit ist wichtig", sagt Sophie Fredenhagen, die in Habnurg wohnt und drei erwachsene Kinder hat. Sie joggt und macht Yoga, spielt Querflöte und Klavier. "Musik hat mich mein ganzes Leben begleitet."

Autor:

Tom Kreib

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