Ärger mit Außensitzplätzen in der Buxtehuder Innenstadt
Verstärkte Kontrollen in Buxtehude

Mitarbeiterin Maleen Müller und Chefin Angelika Weisenburger (re.) zeigen die Außensitzplätze und die Wandmalerei in dem Gang, die entfernt werden sollen Fotos: sla
2Bilder
  • Mitarbeiterin Maleen Müller und Chefin Angelika Weisenburger (re.) zeigen die Außensitzplätze und die Wandmalerei in dem Gang, die entfernt werden sollen Fotos: sla
  • hochgeladen von Susanne Laudien

sla. Buxtehude. Die Gastronomie hat nicht nur unter den Corona-bedingten Einschränkungen zu leiden - sondern auch das Buxtehuder Ordnungsamt macht ansässigen Gastronomen momentan zu schaffen. Nächtliche Ruhestörung, Lärmbelästigung und Einschränkungen durch Außensitzplätze stehen im Fokus. Diverse Restaurants und Cafés in der Buxtehuder Innenstadt wurden um 22 Uhr kontrolliert und zur pünktlichen Schließung angewiesen. Beim neuen Café und Bistro "Märchenhaft" in der Ritterstraße spitzte sich die Situation zu.
"Wir haben sehr viel Kraft und Geld in unser neues Bistro gesteckt und auch Nachbarn freuen sich über die Belebung. Die Stadt hat uns vorher gebeten, das leerstehende Geschäft zu beleben, denn seit der Schließung der 'Wunderbar' war die Ritterstraße tot. Wenn wir nun unsere Außenplätze reduzieren sollen, dann müssen wir schließen, weil es sich für uns nicht mehr lohnt", sagt "Märchenhaft"-Geschäftsführerin Angelika Weisenburger. Sechs Arbeitsplätze mit Vollzeit- und Teilzeitkräften wären betroffen.
Gleich nach der Neueröffnung habe es Probleme mit dem Ordnungsamt gegeben. Nach telefonischer Zusage einer Mitarbeiterin zu den Außensitzplätzen erhielt Inhaber Taner Abali, der auch das benachbarte Café "Entlein" betreibt, eine schriftliche Fristsetzung zur Räumung von Außsitzplätzen bis 20. August. Vor allem die Plätze im öffentlichen Gang zwischen den beiden Gastronomiebetrieben werden moniert. Zu eng sei es dort und eine Reinigung nicht möglich. Zudem wären Heizstrahler und das Wandgemälde mit dem Schriftzug "Märchenhaft" nicht genehmigt. Letztlich lautete die Begründung: gleiches Recht für alle. Geschäftsführerin Angelika Weisenburger räumt ein, dass sie den Sondernutzungsantrag erst hinterher gestellt habe.
Von Passanten sei es bislang zu keinerlei Beschwerden gekommen. Selbst mit Kinderwagen kommt man bestens durch, bestätigte eine junge Familie auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Auch Wiebke Backhaus aus Buxtehude findet es nicht zu eng. Ebenso Stefan und Angelika Kursch aus Nottensdorf, die selber gerne dort sitzen und es richtig gemütlich finden.
Vom Ordnungsamt wurde auf WOCHEHNBLATT-Nachfrage mitgeteilt, dass es noch Abstimmungsbedarf zwischen dem Betreiber und der Stadtverwaltung bezüglich unterschiedlicher Nutzungsmöglichkeiten gebe. Zur Räumung am 20. August kam es nicht. Stattdessen wurde ein Gesprächstermin vereinbart. Beim "Märchenhaft" hofft man jetzt auf eine gütliche Einigung.

Mitarbeiterin Maleen Müller und Chefin Angelika Weisenburger (re.) zeigen die Außensitzplätze und die Wandmalerei in dem Gang, die entfernt werden sollen Fotos: sla
Zu eng? Eine junge Familie kann mit ihrem       Kinderanhänger bestens den Gang von der Ritterstraße zum Café "Entlein" passieren
Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

Panorama
Fieberambulanzen könnte eine Anlaufstelle für Grippe- und Corona-Verdachtsfälle sein

Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn
Fieberambulanzen gegen Corona und Grippe

(tk). Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schlug angesichts der beginnenden Grippewelle und der weiter bestehenden Gefahr einer Ausbreitung von Corona vor, dass es Fieberambulanzen geben sollte. In diesen Praxen werden vor allem diejenigen behandelt, die mit klassischen Atemwegserkrankungen zum Arzt wollen und wo noch unklar ist, ob es eine Erkältung, ein fieberhafter Infekt oder doch das neuartige COVID-19-Virus ist. Fieberambulanzen sollen nach Spahns Meinung dabei helfen, dass...

Politik
Oliver Grundmann (2.v.re.) erhielt deutlich mehr Stimmen als Katharina Merklein (re.)

Stader setzt sich deutlich gegen Kontrahentin durch
Oliver Grundmann als CDU-Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021 nominiert

jd. Stade. Oliver Grundmann wird im kommenden Jahr erneut Direktkandidat der CDU für die Bundestagswahl sein. Am Donnerstagabend wurde der Jurist aus Stade mit großer Mehrheit für die im Herbst stattfindende Wahl nominiert. Grundmann tritt damit nach 2013 und 2017 zum dritten Mal im Wahlkreis Stade I / Rotenburg II an. Auf der Nominierungsversammlung im Stadeum setzte sich Grundmann mit 174 zu 55 Stimmen gegen seine Gegenkandidatin Katharina Merklein aus Zeven durch. Auf Grundmann entfielen...

Panorama
Vorläufiges Konzept: Ähnlich wie in diesem Entwurf stellt sich die "Calluna-Bike"-Gemeinschaft der Zweirad-Freunde die Mountainbike-Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden rund um den Paaschberg vor
3 Bilder

Initiative hat spektakuläre Pläne
Mekka für Mountainbiker in Salzhausen?

ce. Salzhausen. Mit dem "Projekt Bergrettung" befassen sich derzeit die Kommunalpolitiker in Salzhausen. Was zunächst irreführend klingt wie eine Kooperation zwischen Salzhäusern und Schweizern bei einer Hilfsaktion in den Alpen, ist tatsächlich ein spektakuläres Vorhaben in hiesigen Gefilden: Mehrere Fahrradfreunde haben sich zusammengeschlossen, um den Salzhäuser Paaschberg als "Ort der Freizeitgestaltung und Lernort" zu einem Besuchermagneten zu machen. Auf dem von einem Wald dicht...

Panorama
"Hier sind alle sehr wachsam": (v. li.) Dr. Werner Raut (Chefarzt Medizinische Klinik), Astrid Schwemin (leitende Amtsärztin Landkreis Harburg) und Norbert Böttcher (Geschäftsführer Krankenhäuser Buchholz und Winsen)

Zwei Ärzte und zwei Pflegekräfte betroffen / Gesundheitsamt und Geschäftsführung beruhigen
Vier Corona-Fälle im Krankenhaus Buchholz

os. Buchholz. Im Buchholzer Krankenhaus sind vier Corona-Fälle aufgetreten. Betroffen seien zwei Ärzte und zwei Pflegepersonen, erklärten Astrid Schwemin, leitende Amtsärztin des Landkreises Harburg, und Dr. Werner Raut, Chefarzt der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Buchholz, im Gespräch mit dem WOCHENBLATT. Man habe die "klassischen Maßnahmen" ergriffen, erklärt Schwemin. Die Betroffenen wurden in Quarantäne geschickt, und zwar für zunächst zehn Tage, wie es bei unkomplizierten Verläufen...

Blaulicht
Die Zahl der Autodiebstähle steigt im Landkreis Harburg rasant an. Der Schaden liegt innerhalb weniger Wochen bei mehr als 750.000 Euro (Szene gestellt)   Foto: polizei-beratung.de
2 Bilder

750.000 Euro Schaden in drei Monaten
Landkreis Harburg: Eine Hochburg für Autodiebe

thl. Winsen. Die Zahl der Autodiebstähle im Landkreis Harburg nimmt immer weiter zu - und stellt die Ermittler der Polizei vor nahezu unlösbare Aufgaben. Denn die Täter hinterlassen so gut wie keine Spuren. "Im August wurden im Landkreis Harburg drei Komplettentwendungen von Pkw angezeigt, im September waren es bis heute vier", bestätigt Polizeisprecher Jan Krüger auf Nachfrage. "In insgesamt vier weiteren Fällen blieb es beim Versuch, entsprechende Spuren waren an betroffenen Fahrzeugen zu...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen