Vorsorge im März
An Darmkrebs müsste keiner sterben

Anfangs ganz harmlos: Ein Darmpolyp. Diese Grafik zeigt, wie ein Darmpolyp an der Schleimhaut des Darms wachsen kann
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  • Foto: Felix Burda Stiftung
  • hochgeladen von Nicola Dultz
Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

Service
Steuerexperten können helfen, Geld zu sparen

Etliche steuerliche Änderungen
Steuern: Das ändert sich 2022

Länger Corona-Bonus, weiterhin Homeoffice-Pauschale, mehr betriebliche Altersvorsorge, höhere Grenze für steuerfreie Sachbezüge: Für das Jahr 2022 stehen etliche steuerliche Änderungen an. Die Experten der Lohnsteuerhilfe zeigen, wo Arbeitnehmer sowie Rentner künftig besser Steuern sparen können. 1. Alleinerziehende Mütter und Väter Der höhere Entlastungsbetrag gilt unbefristet Alleinerziehende werden bei der Lohn- und Einkommensteuer entlastet: mit einem besonderen Freibetrag, dem sogenannten...

Panorama
3 Bilder

Corona-Zahlen im Landkreis Harburg am 24. Januar
Nur noch vier Kommunen mit einer Inzidenz unter 1.000

(lm). Der Landkreis Harburg vermeldet für den heutigen Montag, 24. Januar, 474 neue Corona-Fälle. 3.379 Fälle wurden in den vergangenen sieben Tagen registriert (+315 im Vergleich zum Vortag). Die Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Montag von 1.196,8 auf 1.319,8 gestiegen.  In nur noch vier Kommunen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell unter 1.000. Das sind Hanstedt, Hollenstedt, Rosengarten und Salzhausen. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz ist von 6,5 auf 6,6 gestiegen. In...

Blaulicht
Auch über die Drehleiter löschte die Feuerwehr die brennende Wohnung
2 Bilder

Zwei Katzen sterben bei Wohnungsbrand in Winsen

thl. Winsen. Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Montagvormittag gegen 11.15 Uhr zu einem Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Straße Garthof in Winsen. Ölheizung fängt während Wartungsarbeiten Feuer Als mehrere Feuerwehren der Stadt Winsen anrückten, stand die Wohnung mit dem ausgebauten Dachgeschoss in Vollbrand. Die Bewohner hatten sich unverletzt ins Freie gerettet. Zwei Katzen wurden von der Feuerwehr aus der Wohnung geholt. Für die Tiere kam aber leider...

Service

24.1.2022 - Inzidenz lag zeitweise über 600
Landkreis Stade: Wieder deutlich mehr Corona-Patienten in den Elbe Kliniken

jd. Stade. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stade ist zu Wochenbeginn wieder in den 500er-Bereich gerutscht. Zuvor war sie am Wochenende erstmals über die Marke von 600 geklettert. Mit 514 weist der der Landkreis Stade am Montag, 24. Januar, den niedrigste Inzidenzwert aller Landkreise in der Region auf. Allerdings ist der verhältnismäßig geringe Wert mit Vorsicht zu betrachten. Aufgrund des sogenannten Meldeverzugs – Fallzahlen gehen dann erst mit einem zeitlichen Verzug von zwei, drei...

Wirtschaft
Der geplante Surfpark soll nicht nur von ambitionierten Sportlern genutzt werden. Er soll auch ein attraktives Freizeitangebot für alle Altersgruppen sein
Aktion

Nachhaltig oder umweltschädlich?
Ein umstrittenes Projekt: Der geplante Surfpark in Stade - Stimmen sie online ab!

+++ HINWEIS: Die Abstimmung ist seit Sonntag, 18 Uhr, beendet. +++ Nehmen Sie am Online-Voting teil. Das WOCHENBLATT möchte Ihre Meinung erfahren, liebe Leserinnen und Leser. Wie denken Sie über das Thema? jd. Stade. Er gehört zu den ungewöhnlichsten Bauprojekten, die im Landkreis Stade jemals geplant bzw. umgesetzt wurden: der Surfpark, der im Süden Stades auf einem bisherigen Maisacker der landwirtschaftlichen Genossenschaft Raisa (vormals Stader Saatzucht) entstehen soll. Wie berichtet,...

Panorama
Ein Weltstar zum Anfassen: Schauspieler und Schriftsteller Hardy Krüger mit Ehefrau Anita (re.) bei Krügers Lesung 2010 in Salzhausen

Zum Tode von Weltstar Hardy Krüger
WOCHENBLATT-Redakteur erinnert sich an unvergessliches Treffen mit Hardy Krüger

ce. Salzhausen. "Glückspilz" könnte auf seinem Grabstein stehen, hat Kino-Ikone ("Hatari!", "Einer kam durch", "Der Flug des Phoenix") und Schriftsteller Hardy Krüger, der unter anderem als Jugendlicher den Zweiten Weltkrieg überlebte, einmal einem Journalisten anvertraut. Jetzt starb Krüger mit 93 Jahren in seiner Wahlheimat Kalifornien, wo er mit Ehefrau Anita lebte. Als "Glückspilz" sah sich auch WOCHENBLATT-Redakteur Christoph Ehlermann, der Hardy Krüger interviewen durfte, als dieser 2010...

Panorama
Fan und Musiker-Legende backstage: Kai Holm (li.) traf Meat Loaf im Jahr 2003

Tod einer Rocklegende
Stader erinnert sich an seine persönliche Begegnung mit Meat Loaf

jd. Stade. jd. Stade. Eine Rocklegende ist tot: In der vergangenen Woche starb der US-amerikanische Musiker Meat Loaf (deutsch: "Hackbraten") im Alter von 74 Jahren. Er wird von Rockfans auf der ganzen Welt betrauert - auch in Stade. Dort trauert ein ganz besonderer "Edelfan" um ihn: Kai Holm. Der Stader, den viele Leser aus der WOCHENBLATT-Berichterstattung als SPD-Fraktionschef im Stader Rat und als Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Elbe Kliniken kennen, ist aus tiefstem Herzen ein...

(felix-burda-stiftung). Zum 20. Mal steht der März im Zeichen der Darmkrebsvorsorge, aktuell unter dem Motto „Präventiophobie – Wenn die Angst vor der Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs“. Ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs e.V., engagieren sich im März Monat Medien, Gesundheitsorganisationen, Kliniken und Privatpersonen konzertiert für die Prävention von Darmkrebs. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in zahlreichen Ländern Europas und den USA sorgt der Aktionsmonat für die notwendige Awareness für die Prävention von Darmkrebs.
Wie wichtig dieses Thema ist, zeigen aktuelle Zahlen: Jährlich erkranken rund 61.000 Menschen an Darmkrebs. Und rund 24.600 sterben jedes Jahr daran. Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland - nach Brustkrebs und vor Prostatakrebs und Lungenkrebs - sowie die zweithäufigste Krebstodesursache - nach Lungenkrebs und vor Brustkrebs.
Aber anders als gegen Brustkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs, gibt es gegen Darmkrebs hervorragende Vorsorgemöglichkeiten. Hier ist echte Prävention und nicht „nur“ Früherkennung möglich. Rein theoretisch müsste niemand an Darmkrebs sterben. Denn Ziel der Vorsorge-Koloskopie, die bei gesunden, beschwerdefreien Männern ab 50 und symptomfreien Frauen ab 55 Jahren empfohlen wird, ist die Entdeckung von Vorstufen von Darmkrebs. Diese Polypen werden noch während der Untersuchung schmerzfrei entfernt und können dann nicht mehr zu Krebs entarten. Bei rund 36 Prozent der Untersuchungen werden diese Vorstufen (Polypen und Adenome) gefunden, nur in einem Prozent tatsächlich Darmkrebs. Und selbst dann befindet sich dieser Darmkrebs oft noch in einem derart frühen Stadium, dass er in den meisten Fällen gut geheilt werden kann. Allerdings nur, wenn man rechtzeitig zur Vorsorge geht.
Der wissenschaftlich belegte Nutzen zeigt sich auch in diesen Erfolgszahlen: Allein durch die seit 2002 angebotene, gesetzliche Vorsorge-Darmspiegelung, die bis heute von rund acht Millionen Versicherten in Anspruch genommen wurde, konnten circa 306.000 Neuerkrankungen und - noch wichtiger! - 145.000 Todesfälle verhindert werden.
Der neueste Trendreport des Zi (Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung) zur COVID-Krise vom 12.Februar 2021 belegt den positiven Trend der Darmkrebsvorsorge: Innerhalb der ersten drei Quartale 2020 wurden – trotz Corona! - rund 9.500 Vorsorge-Koloskopien mehr durchgeführt, als im Vergleichszeitraum 2019.
Dieser Erfolg ist nicht nur den Hygiene-Konzepten der Magen-Darm-Ärzte und den „mutigen“ Versicherten zu verdanken, die trotz Pandemie ihre Präventiophobie überwunden haben. Vielmehr zeigt sich hier die Wirkung des neuen Einladungsverfahrens zum Darmkrebsscreening das im Juli 2019 startete. Mit diesem wurde auch die Altersgrenze für Männer von 55 auf 50 Jahre herabgesetzt.
„Ich kann nur empfehlen dieser Einladung der Krankenkasse zur
Darmkrebsvorsorge zu folgen“, so Christa Maar, Mutter von Felix Burda und Vorstand der Stiftung. „Erst recht, wenn Sie denken, dass Sie das nicht betrifft, weil sie sich fit fühlen und keine Darmbeschwerden haben. Denn spätestens mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben wir ja gelernt, wie wichtig es ist, sich vor einer schweren Erkrankung zu schützen. Die Vorsorge-Darmspiegelung ist quasi genau das in 20 Minuten, was AHA-Regeln, Lüften und Lockdowns in den zurückliegenden 12 Monaten waren: die Prävention vor einer schweren Erkrankung."

Autor:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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