Richtig heizen und kochen
Initiative "Buxtehude im Wandel" gibt Tipps zum Energie sparen

Barbara Ruser
Radfahren im Winter: Die Initiative "Buxtehude im Wandel" gibt Tipps

Mit einfachen Veränderungen im Alltag und bewusstem Stromverbrauch kann man im Haushalt wirkungsvoll Energie sparen und Kosten senken, weiß Dr. Barbara Ruser von der Initiative "Buxtehude im Wandel". In der Nachhaltigkeit-Serie, die das WOCHENBLATT in lockerer Reihenfolge veröffentlicht, geben die Mitglieder der Initiative Tipps für den Alltag, dieses Mal zum Energie sparen:
Richtig heizen
Etwa 70 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt beansprucht die Heizung. Hier kann man Energie sparen, indem man die Heizkörper möglichst frei räumt, die Raumtemperatur anpasst und zum Stoßlüften die Heizkörper ausstellt. Senkt man die Temperatur in den Wohnräumen um ein Grad, spart man im Jahr 450 Kilogramm CO₂ und 135 Euro ein.
Standby-Modus vermeiden
Geräte wie Fernseher, PC und Bildschirm nicht im Standby-Modus lassen, sondern richtig abschalten, z.B. über schaltbare Steckdosenleisten. So können bei fünf Geräten im Jahr rund 100 Euro und 220 Kilogramm CO₂ eingespart werden.
Haushaltsgeräte mit Klasse A+ bis A+++ kaufen
Beim Kauf von Haushaltsgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen sollte man nur Geräte der Effizienzklassen A+ bis A+++ wählen. Ersetzt man z.B. einen Kühlschrank der Energieeffizienzklasse B durch ein Gerät der Klasse A+++ aus, spart das pro Jahr 160 Kilogramm CO₂ und 74 Euro.
Stromsparend waschen
Beim Wäschewaschen die Wäschetrommel immer vollständig füllen. Durch die modernen Waschmittel reicht eine Waschtemperatur von 40 Grad Celsius in den meisten Fällen aus. Statt einen Wäschetrockner zu nutzen, sollte die Wäsche besser an der frischen Luft trocknen.

Ab sofort erscheint das WOCHENBLATT auf 100-prozentigem Recyclingpapier


Energiesparend kochen

Kochtopf- und Herdplattengröße sollten aufeinander abgestimmt sein. Den Kochtopf während des Kochens mit passendem Deckel abdecken – das spart ein Drittel der Energie. Es entspricht rund 46 Euro und 100 Kilogramm CO₂ im Jahr, wenn man bei fünf Kochvorgängen pro Woche den Topfdeckel benutzt.
Wasserkocher statt Herdplatte
Zum Erhitzen von Wasser sollte man einen elektrischen Wasserkocher benutzen. Dieser benötigt weniger Energie als ein Topf auf dem Herd und ist schneller.
Spülmaschine nur gefüllt betreiben
Bei der Geschirrspülmaschine sollte man immer die Füllmenge voll ausschöpfen und das Ökoprogramm nutzen.
Aufladbare Akkus statt Batterien nutzen
Aufladbare Akkus sind langfristig gesehen deutlich günstiger als Batterien. Die energiesparendste Lösung ist, Geräte mit Netzteilen zu nutzen.
Weitere Infos gibt es unter www.umweltbundesamt.de. Das Umweltbundesamt bietet zudem in Zusammenarbeit mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz zum Strom sparen ein Energiesparpaket zum Ausleihen an. Im Landkreis Stade gibt es diese Geräte in mehreren Städten zum Ausleihen (www.no-energy.de/html/ausleihen.php), in Buxtehude verleihen die Stadtwerke (Kundenservice) zwei Geräte.
Weitere Infos unter www.buxtehude-im-wandel.de.


Online-Vortrag bei der VHS: Nachhaltig leben

Nachhaltig(er) leben - Wo fange ich am besten an? Die VHS Buxtehude bietet am Freitag, 19. Februar, 19 Uhr, einen Online-Vortrag von Vanessa Gerdum an. Den Zugangslink gibt es per Mail an vhs@stadt.buxtehude.de.

Die Initiative Buxtehude im Wandel motiviert zum nachhaltigen Leben
Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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