Nachhaltige Mobilität: Sanfte Konzepte für eine grüne Zukunft

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Angesichts der Coronapandemie ist der Klimawandel fast ein wenig in Vergessenheit geraten. Hätten Ereignisse wie die westdeutschen Starkregenfälle und Überschwemmungen nicht auf eindringliche Weise einen Ausblick auf seine künftigen Konsequenzen gegeben. Mit einem verschärften Klimaschutzgesetz will die Bundesregierung das Schlimmste verhindern.

Zu den Teilzielen gehört eine Umstrukturierung der Mobilität. Grüner soll der Sektor werden.

Verkehrssektor: So soll der CO2-Ausstoß künftig sinken
2019 waren fast 50 Millionen Fahrzeuge in Deutschland gemeldet, wodurch die Kohlendioxid-Emissionen im Verkehr um rund vier Prozent gestiegen sind Laut Statista ist der Transportsektor jedes Jahr für insgesamt ein Viertel des weltweit emittierten Kohlendioxids verantwortlich.

2018 belief sich der Gesamtausstoß auf mehr als acht Milliarden Tonnen, von denen rund sechs Milliarden auf den Straßenverkehr entfielen. Ein Jahr später verursachte der Verkehrssektor allein in Deutschland 163,5 Millionen Tonnen Emissionen.
Um diese Werte zu senken, haben viele Metropolen damit begonnen, die städtische Infrastruktur umzuplanen. Statt Autos sollen künftig umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel im Mittelpunkt stehen. In einigen Städten droht innerhalb der nächsten 20 Jahre sogar ein komplettes Verbot des privaten Autoverkehrs. Auch die Münchener  IAA Mobility 2021 hat verdeutlicht, wie wichtig grüne Konzepte für die Zukunft der Mobilität sein werden.

Vor allem im städtischen Bereich sollen Verkehrsmittel nur noch wenige oder keine Emissionen verursachen. Umweltfreundliche Fortbewegungsmöglichkeiten sollen weniger nachhaltige ersetzen, so öffentliche Verkehrsmittel beispielsweise den Pkw-Individualverkehr. Bereits in der Umsetzung sind mittlerweile Strategien wie
• Carpooling
• Car- und E-Bike-Sharing
• Elektromobilität und weitere Alternativ-Antriebe, unter anderem Gas
• Bezuschussung des öffentlichen Personennahverkehrs durch Arbeitgeber

Gut zu wissen: Laut dem Umweltbundesamt sind seit 1995 die Schwefeldioxidemissionen um über 95 Prozent gesunken. Auch NMVOC-Stickstoffoxide und Feinstaub ha-ben sich bundesweit reduziert. Dass die Kohlendioxid-Werte weniger deutlich zurück-gegangen sind, liegt laut Experten an ausuferndem Individualverkehr. Obwohl heutzutage vergleichsweise emissionsarme Autos auf deutschen Straßen anzutreffen sind, entsteht durch das gestiegene Gesamtverkehrsaufkommen ein sogenannter Rebound-Effekt. Dementsprechend fokussieren die meisten Lösungsansätze eine drastische Fahrzeugreduktion.

Teilen und leihen statt besitzen
Braucht wirklich jeder Deutsche ein eigenes Auto? Nicht unbedingt, wenn Carsharing betrieben wird. Hierbei mietet man bedarfsweise Autos aus einer gegebenen Flotte. Verpflichtet man die Anbieter solcher Lösungen zum ausschließlichen Verleih emissionsarmer Fahrzeuge, ist dies aus Sicht der Umwelt ein großer Gewinn. Zu vergleich-baren Zwecken gibt es mittlerweile auch E-Bike-Sharing in deutschen Städten. Alter-nativ können Verbraucher zu  zu flexiblen Konditionen auch E-Scooter leihen.

Die  Versicherung der elektrischen Tretroller bekommen sie abhängig vom Anbieter inklusive und investieren dadurch vergleichs-weise wenig.

Fahrgemeinschaften, wie sie unter Eltern und Arbeitskollegen schon lange bekannt sind, bieten ähnliche Vorteile wie das Leihen. Mittlerweile hat sich das zugrunde liegende Konzept ausgeweitet – beispielsweise im Sinne des Carpoolings. Hierbei teilen sich mehrere Personen ein Auto. Auf unterschiedlichen Plattformen findet man Interessenten zur Realisierung. Auch firmenintern werden vielerorts bereits Carpooling-Möglichkeiten vermittelt.

Saubere Alternativen zum Verbrennungsmotor
Mit der Förderung der Elektromobilität ist die Bundesregierung einen ersten Schritt in Richtung nachhaltige Verkehrskonzepte gegangen. E-Autos emittieren weder Stickstoffoxide noch CO2. Trotzdem sind sie wegen ihres Strombedarfs nicht klimaneutral. Ohne Strom kommen Gasautos und Hybridmodelle aus und werden von der Bundesregierung bei Anschaffung mit Steuervorteilen vergütet. Obwohl sie vergleichsweise umweltfreundlich sind, wird die Zukunft eher auf E-Mobilität unter ausschließlicher Verwendung grünen Stroms abzielen. Insbesondere Solarstrom wird in dieser Hinsicht eine Rolle spielen – auch wenn es in diesem Bereich noch funktionaler Verbesserung bedarf. Um die E-Mobilität für Verbraucher in Zukunft noch attraktiver zu machen, muss außerdem die Ladeinfrastruktur verbessert werden.

Firmen in der Verantwortung
Bei der Umstellung auf nachhaltige Mobilität sehen Experten vor allem Unternehmen in der Verantwortung. Schon allein im Logistikbereich ließen sich durch grünere Transportkonzepte Milliarden von Tonnen an Emissionen einsparen. Auch abgesehen von Anpassungen im Logistiksektor können Firmen nachhaltige Mobilitätskonzepte fördern. Mit einem steuerfreien Jobticket für öffentliche Verkehrsmittel lassen sich Mitarbeiter beispielsweise dazu motivieren, das Auto stehenzulassen. Um auch die Fahrradnutzung innerhalb der Mitarbeiterschaft zu stärken, brauchen Firmen eine geeignete Infrastruktur. Neben Fahrradstellplätzen spielt in diesem Kontext die Anbindung an Radwege eine Rolle. Viele Gemeinden haben in der Vergangenheit bereits damit begonnen, das Wegenetz dahingehend auszubauen.
Bei der Förderung von E-Mobilität sind wieder Arbeitgeber in der Pflicht. Auf dem Firmenparkplatz lassen sich zum Beispiel Ladestationen errichten, die idealerweise an unternehmenseigene Solaranlagen angebunden sind. Abgerundet werden Schritte wie jene durch Organisierungsangebote für Mitfahrgelegenheiten und einen firmeneigenen Fuhrpark aus nachhaltigen Fahrzeugen. Insbesondere Leasing-Fahrzeuge sollten nicht auf den konventionellen Verbrennungsmotor setzen. Nicht nur der Umwelt tut die firmeninterne Förderung nachhaltiger Mobilität gut, auch das Unternehmensimage verbessert sich durch dahingehendes Engagement. Schon heute achten viele Kunden bei der Wahl von Unternehmen auf Nachhaltigkeitsbewusstsein – laut Experten mit zunehmender Tendenz.

Autor:

Online Redaktion aus Buxtehude

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