Tasmanien: Insel am Rande der Welt

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Einst war Tasmanien mit dem Festland Australiens verbunden. Heute trennen den Norden Tasmaniens und das Festland 240 Kilometer – die Verbindung zwischen der Insel und dem Land wurde vor tausenden von Jahren vom Meer überspült.

Ein Viertel Tasmaniens ist als Weltkulturerbe von der UNESCO geschützt, 37 Prozent der Insel sind Naturschutzgebiet.

Die Fläche Tasmaniens beträgt nicht mal 1 Prozent der Fläche Australiens – die Insel ist aber unheimlich vielfältig und bietet unzählige landschaftliche Highlights.

Was macht Tasmanien so besonders?

Die Flora und Fauna Tasmaniens ist einzigartig, mit vielen endemischen Pflanzen und Tieren. Das bekannteste Tier, das nur in Tasmanien vorkommt, ist wohl der tasmanische Teufel aus der Familie der Raubbeutler. Er ist vom Aussterben bedroht. Auch Wombats, Wallabies, Kängurus und Possums gibt es auf Tasmanien und dazu jede Menge exotische Vögel.

Im Norden und Osten Tasmaniens befinden sich wunderschöne Buchten mit glasklarem Wasser und tollen Stränden. Der Südwesten ist rau und unzugänglich und bietet mit dem Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair National-Park einen der Höhepunkte der Insel.

Eine weitere Besonderheit der australischen Insel sind hervorragenden kulinarischen Produkte. Produkte

 
Tasmanischer Lachs gilt als Delikatesse, Wein, Käse und Schokolade werden auf der Insel ebenfalls hergestellt. Genießer kommen in Tasmanien also voll auf ihre Kosten und die Produktionsstätten können an verschiedenen Stellen der Insel sogar besichtigt werden.

Tasmanien: mehr als Natur

Doch natürlich ist Tasmanien mehr als Natur. In der kleinen Hauptstadt Hobart findet quirliges Leben statt, das sich besonders an Samstagen auf dem wöchentlichen Markt zeigt. Touristen können in Tasmanien sowohl Aktiv-Urlaub machen als auch am Strand entspannen.
Sportevents gibt es auf Tasmanien ebenfalls, außerdem tolle Golfplätze und schöne Casinos.  Dort gibt es aufregende Abwechslung zu den Naturgewalten der Insel und wer schon Erfahrungen im Wunderino Casino gesammelt hat, kann sein Glück zum Beispiel im Country Club Tasmania in Launceston auf die Probe stellen.

Launceston ist die nach Hobart zweitgrößte Stadt Tasmaniens und hier ticken die Uhren nochmal langsamer als in der Hauptstadt.

Die 3 Natur-Highlights Tasmaniens
1. Bay of Fires
Die Bay of Fires darf bei einem Tasmanien Besuch auf keinen Fall fehlen. Hier ist die Küste der Insel fast am spektakulärsten – von rostroten Algen überwucherte Felsen treffen auf türkisfarbenes Meer und atemberaubende Ausblicke.
2. Freycinet National Park
Südlich der Bay of Fires liegt der Freycinet National Park. Hier lohnen besonders ein Spaziergang zur Wineglass Bay oder der anstrengende und nicht ganz ungefährliche Aufstieg auf den Mount Amos, um die perfekt geformte Bucht von oben zu bestaunen.
3. Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair National Park
Über dem Park thront der beeindruckende Cradle Mountain, der sogar in einer mehrtägigen Wanderung bestiegen werden kann. Darüber hinaus gibt es in dem Park dichte Regenwälder, Wasserfälle, Moore, Schluchten und Heidegebiete, die über Wanderwege erkundet werden können.

Bruny Island: Lohnenswerter Ausflug

Wer glaubt, dass Tasmanien schon abgelegen ist, kann sich auf Bruny Island noch weiter von der Zivilisation entfernen. In etwa 20 Minuten geht es mit der Fähre von Kettering auf die kleine Insel. Dort warten atemberaubende Natur (zum Beispiel am „The Neck“ Lookout), unberührte und menschenleere Sandstrände und tolle Blicke aus dem Autofenster - egal wohin man schaut.

Mit dem Wohnmobil durch Tasmanien
Ein Auto muss auf Tasmanien schon sein. Anders wird es schwierig, die tolle Natur ausgiebig zu erkunden. Es gibt zwar auch Busse, die über die Insel fahren und die Ortschaften miteinander verbinden, als Reisender entgeht einem auf diese Weise aber ein Teil des Erlebnisses.
Mit einem Wohnmobil oder Campervan lässt sich die Natur Tasmaniens besonders eindringlich erleben. Bett und Küche hat man auf diese Weise immer dabei und kann an den schönsten Flecken einfach Halt machen, ohne sich um vorgebuchte Hotelübernachtungen scheren zu müssen.

Wann ist die beste Reisezeit für Tasmanien?

Die beste Reisezeit für Tasmanien liegt zwischen Oktober und März.

 In dieser Zeit ist auf der Insel Sommer und das Klima ist am Mildesten. Richtig heiß wird es in Tasmanien selten – selbst im Sommer überschreiten die Temperaturen nur an wenigen Tagen die 30 Grad Marke.
Selbst in der Hochsaison im Dezember und Januar ist Tasmanien alles andere als überlaufen. Natürlich trifft man in den National Parks und Campingplätzen auch auf andere Menschen. Das Gefühl von Massentourismus stellt sich aber an keiner Stelle ein.

Tasmanien lohnt sich

Tasmanien ist kein günstiges Reiseziel. Aus Deutschland geht der Flug über Sydney und dauert nicht nur lange, sondern schlägt auch ein hohes dreistelliges Loch ins Portemonnaie. Lebensmittel sind auf der Insel ebenfalls teuer und Benzin auch. Dennoch lohnt es sich, die Reise an den Rand der Welt anzutreten und sich von seiner atemberaubenden Schönheit selber zu überzeugen.

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