BSV: Arbeitssieg mit Krankenlager

Friederike Gubernatis erkämpfte sich mit dem BSV den Sieg gegen die Neckarsulmer SU Foto: BSV
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Buxtehuder Handballerinnen besiegen Neckarsulmer Sport-Union 25:21

nw/tk. Buxtehude. Der Buxtehuder SV hat im letzten Spiel vor der Länderspielpause mit 25:21 gegen die Neckarsulmer Sport-Union gewonnen. Beim BSV spielten mehrere angeschlagene Spielerinnen und sorgten für einen Arbeitssieg gegen die abstiegsbedrohte NSU.

Im Aufgebot des BSV standen mit Mieke Düvel (im Training umgeknickt), Annika Lott (Entzündung in der Schulter) und Isabelle Dölle (grippaler Infekt) drei Spielerinnen, die Trainer Dirk Leun lieber geschont hätte. Zunächst sah es auch so aus, als ob die genannten Spielerinnen nicht zum Einsatz kommen müssen. In der Deckung zwang Buxtehude die Gäste zu technischen Fehlern und Fehlpässen, sodass früh eine Drei-Tore-Führung auf der Anzeigetafel stand. Im Angriff verpassten die Gastgeberinnen vom BSV aber einen deutlicheren Vorsprung.

Mit Isabelle Dölle und Mieke Düvel kamen schließlich die ersten beiden angeschlagenen Spielerinnen. Beide fanden sofort den Weg zum Tor. Dennoch konnte die Sport-Union kurz vor der Halbzeit durch die beste Torschützin der Bundesliga, Nele Reimer, auf 12:11 verkürzen. BSV-Rückraumspielerin Jessica Oldenburg sorgte schließlich für den 13:11-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Neckarsulm den besseren Start. In dieser Phase häuften sich beim BSV die Fehler, die sich Neckarsulm zu Beginn der Partie geleistet hatte. Die NSU konnte sich aber nicht absetzen.

Um die Abwehr wieder zu stabilisieren, brachte Leun Annika Lott in der Deckung. Die Einwechslung der Rückraumspielerin zeigte Wirkung. Buxtehude glich wieder aus. Die erneute Führung für den BSV erzielte Isabelle Dölle, die mit fünf Toren "Spielerin des Tages" wurde. Beim 18:18 rund zehn Minuten vor Schluss nahm Dirk Leun eine Auszeit.
In dieser fand Leun die richtigen Worte, denn im Anschluss konnte sein Team die entscheidende Wendung nehmen. Zweimal Oldenburg, Lisa Prior und Lone Fischer sorgten mit einem 4:0-Lauf für den bis dahin deutlichsten Vorsprung in der Partie. Das 22:18 konnten die Gastgeberinnen in den Schlussminuten ungefährdet über die Zeit bringen. Auch nach zwei verwandelten Siebenmetern von Birna Berg Haraldsdóttir zum 22:20 ließ sich der BSV nicht mehr von der Siegerstraße abbringen.

Dirk Leun: "Die Mannschaft hat hervorragend gekämpft. Das nennt man einen Arbeitssieg. In den entscheidenden Momenten konnten wir zulegen. Dabei hatten wir keine einfache Woche mit den angeschlagenen Spielerinnen. Aber Annika, Mieke und Isabelle haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt."

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